




Der "Campus Charlottenburg"
Auf dem Campus Charlottenburg gibt es zwei international renommierte Universitäten, vier Hochschulen, ein Dutzend außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, hunderte innovative Unternehmen und eine in Deutschland einmalige Kunst- und Kulturszene. In der Informationstechnologie und beim Design belegt der Campus Charlottenburg weltweit eine Spitzenstellung.
Gründerzentrum Charlottenburg CHIC
Im ersten Bauabschnitt des „Charlottenburger Gründungs- und Innovationszentrums“ (CHIC) in der Bismarckstraße Nr. 10-12 wurden rund 1.500 m² Nutzfläche für max. 30 Unternehmensgründungen vor allem aus Technischer Universität Berlin (TU) und Universität der Künste Berlin (UdK Berlin) hergerichtet. Das Gesamtprojekt umfasst eine Fläche von 5.500 m² und hat einen Investitionswert von 21,5 Mio. Euro. Der 2. Bauabschnitt wird 2011 in Angriff genommen.
Das CHIC richtet sich schwerpunktmäßig an Ausgründungen aus der Technischen Universität und der Universität der Künste, die ihre Geschäftsidee nach der einjährigen Preinkubatorphase mit gründungsspezifischer Unterstützung umsetzen wollen. "Vereinfacht ausgedrückt, sind wir der Brutkasten, in dem in der Universität geborene Ideen unter gründergerechten Bedingungen realisiert werden können", bringt Dr. Florian Seiff, Geschäftsführer der IZBM, das Konzept der Gründerzentren auf den Punkt.
Kleine Flächen und Großraumbüros
Neben kleinteiligen Büroflächen wird es im CHIC auch Großraumbüros geben, in denen kreative Ideen gemeinschaftlich umgesetzt werden können. "Dass die Zusammenarbeit von Technologie- und Kreativfirmen marktfähige Produkte hervorbringen kann, zeigt die Boombranche der PC-Spiele. Während Game-Designer die Ideen entwerfen, entwickeln IT-Spezialisten die dazugehörige Software", skizziert Dr. Gerhard Raetz, Prokurist der IZBM, mögliche Kooperationsfelder.
Kompetenter Sparringspartner
Neben günstigen Büroflächen erhalten junge Unternehmen im CHIC diverse Serviceleistungen, wie einen zentralen Empfangs-, Büro- und Postdienst, leistungsstarke Telekommunikationssysteme sowie Konferenzräume mit modernster Technik. Viel wichtiger ist jedoch die Beratung zu allen betriebswirtschaftlichen und unternehmensrelevanten Fragestellungen, die in allen von der IZBM betriebenen Zentren quasi im Mietpreis inklusive sind. Zudem verfügt das IZBM-Team, das sich als Sparringspartner für die von ihm betreuten Firmen versteht, über ein dichtes Netzwerk aus Fördereinrichtungen, Wirtschaftsverbänden, politischen Gremien, wissenschaftlichen Instituten und Banken, das für junge Unternehmen unbezahlbar ist. Ein weiterer wichtiger Punkt ist die aktive Kooperationsvermittlung: "Da wir unsere Firmen sehr genau kennen, versuchen wir ganz gezielt Impulse für eine mögliche Zusammenarbeit zu geben", betont Dr. Florian Seiff.
Das Projekt NAVI: "Campus Charlottenburg nachhaltig vitalisieren" (2008-2010)
NAVI BC stand für die Nachhaltige Vitalisierung des kreativen Quartiers auf und um den Campus Charlottenburg.
NAVI BC wollte Wissenschaft, Wirtschaft und Kultur verknüpfen, um den Campus Charlottenburg national und international zu einem der attraktivsten Standorte für Forscher, Unternehmer und Kreative zu machen.
NAVI BC war eine übergreifende Initiative des Berliner Stadtbezirks Charlottenburg-Wilmersdorf, der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, der Adlershof Projekt GmbH, der Universität der Künste Berlin [UdK] und der Technischen Universität Berlin [TU]. Ziel ist ein lebendiger Campus Charlottenburg.
NAVI BC hatte sechs Handlungsfelder definiert: Standortentwicklung, Interdisziplinarität (Hybrid), Unternehmensgründung, Immobilienentwicklung, Marke und Kulturboulevard Charlottenburg. Auf diesen Feldern wurden innovative Konzepte erarbeitet und umgesetzt. Ziel war es, die Lebensqualität und Internationalität des Stadtbezirks mit wirtschaftlicher Innovationskraft und kreativer Experimentierfreude zu verbinden.


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