oder
Kommentare (14)
Die Welt ist ohnehin schon zu laut.
Harry (08.08.11 12:37 Uhr)
Überall ist Lärm. Das Rasenmähen sollte man nur an bestimmten Wochentagen zu ganz bestimmten Uhrzeiten erlauben. Andernfalls mäht immer irgendwo ein Depp. Bei uns z.B. gibt es praktisch keinen Tag, an dem nicht irgendjemand Lärm mit dem Rasenmäher macht. Im Schnitt sogar 3-4 Mal am Tag. Man hat den Eindruck, die Leute hassen die Natur und die Ruhe. Kaum wächst ein kleines Gänseblümchen, wird sofort brutal geschnippelt. Das ist krank. Vor allem aber ist es vermeidbarer Lärm. Rasenmähen sollte gesetzlich massiv eingeschränkt werden.
Beton fürs Vaterland!
Sackstand (30.04.10 15:11 Uhr)
Mehr Beton braucht das Land!
Betonköpfe
dataknecht (30.04.10 15:26 Uhr)
Wir brauchen mehr Betonköpfe von eurer Sorte ^^
Rasen kurz oder lang: Welcher Schnitt steht dem Standort?
Daniel (30.04.10 15:56 Uhr)
Ich finde ein kurzer und gepflegter Rasen wie in der Beispiel Grafik Links am schönsten.
Wie auch immer....
Ulrich (30.04.10 16:14 Uhr)
... ein sauber geschnittener Rasen sieht immer professioneller aus und lädt zum liegen ein. Und - das finde ich auch wichtig - werden so weniger Bienen angelockt.
Kurz wie der Rasen:
O9lli (03.05.10 08:32 Uhr)
WISTA oder Bauernhof?! Ich denke auch im Punkt Grünflächen sollte Adlershof einen sauberen Schnitt machen! Es passt, meiner Meinung nach, besser zum Gesamtbild.
Dipl.-Ing.
Bäcker (03.05.10 11:01 Uhr)
Grünflächen sollten höchstens zweimal, besser 1x im Jahr gemäht werden, 1x Anfang April, 1x Anfang September, zusätzlich müssen Verkehrsflächen frei gehalten werden, Empfehlung 0,5m Streifen entlang Verkehrsflächen mähen. Dies schafft Lebensraum für Insekten und Vögel und beeinflußt die Psyche von normalen Menschen positiv. Das Entwickeln und Verbreiten von Samen ist auch möglich. Das Mähgut muss entfernt werden, um die Anreicherung mit Nährstoffen zu vermeiden. Dies erhöht die Artenvielfalt bei den Kräutern, da diese oft intolerant sind gegen ein Überangebot von Stickstoff.
... hat die Wissenschaft festgestellt ...
Experte (03.05.10 14:04 Uhr)
Zuviel Körperpflege ist auch ungesund schreibt die Wissenschaft, trotzdem dusche ich täglich...
An den Experten...
wim (04.05.10 08:59 Uhr)
Erstens riechen Blumen für mich besser als dreckige Menschen.
Und zweitens: Wenn Sie beim Duschen auch einen solchen Krach machen würden, wie die Rasemäher-Armee (z.B. jetzt), dann wäre ich auch vehement dagegen.
Klaus (17.05.10 11:11 Uhr)
"werden so weniger Bienen angelockt"
soll man über so viel Entfremdung von der Natur lachen oder weinen?
Klaus
Rasen lang
Undine Böckmann (26.05.10 10:26 Uhr)
ich mag den Rasen lieber lang und blumig... das wirkt entspannend und beruhigend und ist eine echte Augenweide, wohin gegen diesen kurze so verkrampft wirkt...
ja und nun?
Klaus (16.06.10 11:02 Uhr)
ja und nun? Die überwältigende Mehrheit ist gegen ständige Rasenmäherorgien. Aber die knattern wie eh und jeh.
Ist eben wie in unserer "richtigen" Demokratie ;-)
Klaus
MN (16.07.10 15:27 Uhr)
Die Frage ist falsch. Kurz geschnitten und braun oder nicht gemäht und braun ist keine Alternative.
In den heißen und zunehmend trockeneren Sommern in Brandenburg sind neue Konzepte für die Grünanlagen und Freiflächen gefragt. Ich erfreue mich im Frühjahr täglich beim Fußweg zur S-Bahn an der Vielfalt von Wildblumen, sie ist höher als in der "normalen" Landschaft. Aber die Art der Pflege erscheint mir oft ohne Sachverstand, Hauptsache kurz - daraus wird braun.
Was sagen eigebtlich die Gärtner und Landschaftsplaner dazu??? Ich würde gern meine Ideen in die Diskussion einbringen.
Ich schlage vor:
a) ausgewählte Bereiche intensiv gärtnerisch betreuen, dazu gehört auch Wässern. Eine kurz gemähte Wiese (aber grün !) vor der Uni als Liege- und Spielwiese ist auch wichtig.
b) Freiflächen mit angepassten Wildpflanzen anreichern und extensiv bearbeiten.
z.B. 2x im Jahr mähen, auch mal umpflügen, Insekten fördern, ,,,, Dafür werden andere und hoffentlich leisere Geräte und Maschinen gebraucht. Viel Lärm für falsche Pflege passt nicht in einen Wissenschaftspark für kreative Menschen.
c) Die Leute mitnehmen und erklären, was in Zeiten von Klimaveränderungen, Artenschwund, Bienensterben, .. notwendig (und schön) ist.
Im Landschaftspark Rudow-Altglienicke gibt es dafür gute Beispiele.
Ich würde mich über Informationen von den Gärtnern freuen.
Viele Grüße Martin Naumann
absurd
Klaus (21.07.10 13:12 Uhr)
Was nützt eigentlich eine Umfrage, wenn aus deren Ergebnis keinerlei Konsequenzen entstehen ?
Im Gegenteil: momentan knattern die Rasenmäher, eine riesige Staubwolke hinter sich lassend, über wüstenähnliche, vergilbte Landschaften, auf denen vor Trockenheit garnichts wächst.
Das ist absurd, aber sehr deutsch.
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