Adlershofer Automatisierer forscht zu kollaborierenden eingebetteten Systemen: „CrESt“ setzt neue Maßstäbe für die deutsche Industrie

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12. April 2017

Adlershofer Automatisierer forscht zu kollaborierenden eingebetteten Systemen

„CrESt“ setzt neue Maßstäbe für die deutsche Industrie

Kickoff-Meeting CrESt

Henry Stubert beim Kickoff-Meeting in München-Garching

InSystems Automation engagiert sich mit 22 weiteren internationalen Partnern aus Industrie und Wissenschaft im Forschungsprojekt „CrESt“, das zum Ziel hat, neue Techniken und Methoden zur Entwicklung kollaborierender eingebetteter Systeme zu erschließen. Das von der Bundesregierung und dem DLR initiierte Vorhaben ist auf insgesamt drei Jahre angelegt und hat ein Gesamtvolumen von über 24 Mio. Euro.

Wer wissen möchte, wie die Zukunft der deutschen Industrie in ein paar Jahren aussehen könnte, der findet in dem Vorhaben „CrESt“ womöglich erste Antworten. Unter dem Stichwort „kollaborierende eingebettete Systeme“ entwickeln führende deutsche Hoch- und Fachschulen wie beispielsweise die Humboldt-Universität zu Berlin, TU München, Essen, Kaiserslautern zusammen mit OFFIS, Siemens, Bosch, INCHRON, FEV intelligente Systeme, die sich einzeln und im Verbund autonom organisieren und koordinieren können. Kollaborierende Systeme sind also Systeme, die nicht in Konkurrenz zueinander stehen, sondern effizient zusammenarbeiten.

Henry Stubert, Geschäftsführer von InSystems, erläutert, warum sich InSystems bei dem Vorhaben beteiligt: „Für uns geht es darum, die seit 2012 unter der Marke proANT gebauten Transportroboter technisch deutlich für unsere Kunden zu verbessern und neue Ansätze zu entwickeln. Wir stellen uns vor, dass jeder Transportroboter zukünftig allein entsprechend seiner Lage, seines Batteriezustandes und seiner Auftragsverwaltung entscheidet, ob er einen Transportauftrag ausführt oder besser abgibt.“

Das „CrESt“ Projekt teilt sich in sechs sogenannte „Engineering Challenges“ und sechs Querschnittsthemen auf: Die ersten drei „Engineering Challenges“ widmen sich der übergeordneten Frage nach der Architektur von flexiblen, dynamischen und adaptiven Systemen. In drei weiteren Gebieten werden neuen Technologie und Lösungen für Umgebungsbetrachtungen erforscht. Dabei wird überlegt, wie man etwa Transportroboter technisch so optimieren kann, dass sie auch bei starken Veränderungen in ihrem Arbeitsumfeld Transportaufgaben störungsfrei abwickeln können.

Das Projekt wird bei InSystems nunmehr von drei Personen betreut. Der Kickoff für „CrESt“ fand am 22. März 2017 statt.

Mehr Infos unter:

www.insystems.de
crest.in.tum.de

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