Drei Männer und ihre Fitness-App Calistix II: Friedrich Solutions, ein junges IT-Unternehmen, will die Fitnesswelt mit einer komplexen App erobern

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13. Januar 2015

Drei Männer und ihre Fitness-App Calistix II

Friedrich Solutions, ein junges IT-Unternehmen, will die Fitnesswelt mit einer komplexen App erobern

Friedrich Solutions: Eiko, Frank-Michael und Nico (v. l .n .r.)

3 x Friedrich: Eiko, Frank-Michael und Nico (v. l .n .r.)

Am 1. Dezember sind Nico, Eiko und Frank-Michael Friedrich in ihr Büro im Zentrum für IT und Medien gezogen. Ihr erstes gemeinsames Projekt beschäftigt sie seit gut zwei Jahren: Calistix II, eine Fitness-App, soll im Januar der Öffentlichkeit präsentiert werden. „Wir glauben, dass es die beste und komplexeste App der Welt ist“, schmunzelt der Vater. „Nein, wir wissen es“, setzt Sohn Eiko oben drauf. Die drei sind ein überzeugtes Team und ergänzen sich gut: Frank-Michael Friedrich ist studierter Sportwissenschaftler und trainierte einst die DDR-Judo-Nationalmannschaft. Er bringt das sportliche Know-how ins Team, die Söhne sind Programmierer. Einer von ihnen, Nico, leitet die Firma.

Eine Fitness-App von den Friedrichs gibt es seit Dezember 2012. Mehr als eine Million User haben sich entschieden, eine der Versionen zu nutzen. Die neue App Calistix II hat so viele Funktionen, dass sie wohl die komplexeste im Fitnessbereich ist: BMI-Rechner, Herzsensor oder Ghost Modus, um gegen sich und andere anzutreten. Herzstück ist der Crossfit Modus. Er begleitet die Jogging- oder Radfahrstrecke und bietet die Möglichkeit, Muskelgruppen anzuklicken, Übungen zu wählen oder sie abzuwählen. Dabei gibt es Fitnesspoints.

Die drei Männer glauben fest an ihren Erfolg: „Erstens, weil Fitness und Gesundheit der Megatrend der nächsten Jahrzehnte sind“, schätzt Vater Friedrich. Aber vor allem, weil die Fitness-App kostenlos sein soll. „Es wird stattdessen einen Helfer-Button geben, den man anklicken kann, um Werbung zu sehen und Erweiterungen der App, zum Beispiel einen Yogakurs, zu bekommen“, erklärt Eiko Friedrich das Konzept. „Wir wollen anders sein, nämlich fair und sympathisch. Mal sehen, ob es honoriert wird“, setzt der Bruder hinzu.

Für ihr gemeinsames crowdfunding-finanziertes Projekt sind Vater und Söhne in ein Büro in der Straße Am Studio gezogen, Eiko Friedrich wechselte von Salzburg nach Berlin. Die Entscheidung für den Standort fällte der Vater: „Ich habe bewusst nach einem IT-Standort gesucht, denn wir brauchen die Synergieeffekte. So etwas gibt es  nicht in Berlin-Mitte, nur hier.“

Die Fitness-App wird nicht das einzige Standbein des Unternehmens Friedrich Solutions sein. IT-Dienstleistungen, CRM-Software und Support stehen im Firmenprofil. Außerdem arbeitet Nico Friedrich an einem neuen 2-D-Spiel. Die Räume werden sich bald weiter füllen, ein Designer zieht ein und zwei Azubis sollen ausgebildet werden. Die Friedrichs blicken optimistisch in die Zukunft, Anfang des Jahres wird Firmenchef Nico Friedrich zum dritten Mal Vater. Und Sport? „Mache ich eigentlich nicht so  viel, vielleicht ein bisschen Volleyball oder Freizeitsport“, gibt er zu. Eiko dagegen joggt rund 70 bis 100 Kilometer pro Woche. Die App läuft natürlich mit. Und oft bringt er Verbesserungen von der Laufstrecke direkt mit ins Büro.

Von Jördis Götz für Adlershof Journal

www.calistixapp.com

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