Solon schließt Berliner Zentrale: 230 Mitarbeiter in Adlershof verlieren Job / Investor verlegt Sitz in die Vereinigten Arabischen Emirate

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07. März 2014

Solon schließt Berliner Zentrale

230 Mitarbeiter in Adlershof verlieren Job / Investor verlegt Sitz in die Vereinigten Arabischen Emirate

Das indische Solarunternehmen Microsol schließt den Sitz seiner Tochtergesellschaft Solon in Adlershof. Die 1996 gegründete Firma stoppte bereits vor vier Wochen die Produktion in Berlin. 1998 ging Solon als erstes deutsches Solarunternehmen an die Börse. Zwischen 1999 und 2005 lag der Umsatzzuwachs durchschnittlich bei 100 Prozent. Ab 2006 ist Solon im Tec-Dax vertreten.

Das bekannteste Produkt war der "Mover",  der sich nach der Sonne ausrichtet, um eine 30 Prozent höhere Stromausbeute zu erreichen. 2009 zog Solon in die 47 Mio. EUR teure Firmenzentrale in Adlershof, ein CO2-emissionsneutrales Gebäude.

Ein Jahr später beginnen die Probleme und das Land Berlin hilft mit Beteiligung des Bundes und des Landes Mecklenburg-Vorpommern mit einer Ausfallbürgschaft in Höhe von 146 Millionen Euro. 2011 geht Solon mit rund 400 Mio EUR Schulden in Insolvenz.  Das spektakuläre Gebäude gehört jetzt der Bank.

Der Name Solon bleibt jedoch erhalten. Die indische Solon-Website wirbt mit „world class German Technology“.

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