Wachstumsmotor Adlershof: Beschäftigungs- und Umsatzzuwachs 2016 weit über Durchschnitt / Urbane Entwicklung mit hoher Dynamik

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16. März 2017

Wachstumsmotor Adlershof

Beschäftigungs- und Umsatzzuwachs 2016 weit über Durchschnitt / Urbane Entwicklung mit hoher Dynamik

Adlershof

Das überdurchschnittliche Wachstum des Hochtechnologie­standortes Berlin Adlershof setzte sich auch 2016 auf eindrucksvolle Weise fort. Ende 2016 waren 1.041 Unternehmen und wissenschaftliche Einrichtungen (2015: 1.013) angesiedelt, in denen 16.778 Menschen tätig waren (2015: 15.943). Die Umsätze und Haushaltsmittel lagen mit 1,944 Mrd. Euro um 7,4 % über denen des Vorjahres. Rechnet man noch die 95,1 Mio. Euro an Fördermitteln hinzu, steigt der Betrag auf über zwei Mrd.

Kern des Entwicklungsgebietes ist der  Wissenschafts- und Technologiepark Berlin Adlershof. Die Umsätze der Unternehmen legten dort um 9,7 % (2015: 6,8 %) auf 840,7 Mio. Euro zu. Die Zahl der Beschäftigten stieg um 5,4 % (2015: 4,6 %) auf 6.462.

Der Förder- bzw. Drittmittelanteil am Budget der sechs Institute der Humboldt-Universität zu Berlin (HU) betrug 31,2 Mio. Euro (2015: 31 Mio. Euro), die Grundfinanzierung belief sich wie 2016 auf 49 Mio. Euro. Bei den zehn außeruniversitären Instituten lagen Haushaltsmittel mit 138,2 Mio. Euro (2014: 134 Euro) etwas höher als im Vorjahr. Die Drittmittel stiegen auf 48,9 Mio. Euro (2015: 41,2 Mio. Euro). Die Zahl der Beschäftigten stieg von 2.735 auf 2.777. An den HU-Instituten waren 2016 rund 6.700 (2015: 6.543) Studenten eingeschrieben.

In der Medienstadt legten die Umsätze der 147 Unternehmen um 7,3 % (2015: minus 2,3 %) auf 224 Mio. Euro zu. Die Zahl der fest angestellten Mitarbeiter stieg um 10,8 % (2015: 1,6%) auf 1.380, die der freien Mitarbeiter um 28,8 % auf 873. 2015 musste noch ein Rückgang auf 678 Mitarbeiter festgestellt werden.

Die Umsätze und Haushaltsmittel der Unternehmen und Einrichtungen im übrigen Entwicklungsgebiet stiegen 2016 um 8,3 % (2015: 1,3 %) auf 691,7 Mio. Euro. Die Zahl der Mitarbeiter stieg um 2,6 % (2015: minus 2,8%) auf 5.286.

Die Geschäftsentwicklung für das Jahr 2017 schätzen die Unternehmen im Wissenschafts- und Technologiepark deutlich optimistischer als im Vorjahr ein: 60,7 % (2015: 53 %) gehen von einer Steigerung des Umsatzes aus. Lediglich 1,7 % (2015: 7,1 %) befürchten einen Umsatzrückgang, 42,9 % (2015 38,7 %) der Befragten erwarten eine steigende, 53,8% (2015: 56,5 %) eine konstante Mitarbeiterzahl.

Das ohnehin hoch eingeschätzte Image des Hochtechnologiestandorts Adlershof erzielte 2016 bei der Beurteilung wichtiger Standortbedingungen noch bessere Werte. Auch ist die Zufriedenheit der Mieter mit den Verhältnissen am Standort (von der Parkplatzknappheit abgesehen) unverändert hoch.

Die Vernetzung von Unternehmen und Wissenschaft spielt an einem Hochtechnologiestandort wie in Berlin Adlershof eine große Rolle. In der Jahresumfrage 2016 wurde erstmals nach den Kooperationen von Unternehmen und wissenschaftlichen Einrichtungen am Standort gefragt – mit interessanten und aufschlussreichen Ergebnissen:

76,4 % der Unternehmen im Wissenschafts- und Technologiepark kooperieren mit mindestens einem anderen Standortunternehmen, fast 44 % arbeiten mit mindestens einer außeruniversitären Forschungseinrichtung und fast 30% mit einem Institut der Humboldt-Universität zusammen. Auch ist die Vernetzung bei den Unternehmen der Medienstadt mit 55,2% sowie bei Gewerbe und Dienstleistungen mit 52,9 % außerordentlich hoch.

„Selbst im Vergleich zur florierenden Wirtschaft Berlins hat der Hochtechnologiestandort Adlershof 2016 außerordentlich gut abgeschnitten“, kommentierte Roland Sillmann, Geschäftsführer der Standort-Betreibergesellschaft WISTA-MANAGEMENT GMBH (WISTA) anlässlich der Adlershofer Jahrespressekonferenz die vorliegenden Zahlen. „Wir leisten mit unserem Engagement in Adlershof, in Schöneweide, in Charlottenburg, in Dahlem und in Tegel nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Stärkung des wirtschaftlichen Fundaments unserer Stadt, sondern auch dafür, dass sich Berlin als einer der erfolgreichsten Innovationsstandorte innerhalb Europas etablieren kann.“

Ramona Pop, Senatorin für Wirtschaft, Energie und Betriebe des Landes Berlin, hob hervor, dass „von einem Wirtschafts- und Wissenschaftsstandort heute mehr erwartet wird, als die reine Vermietung von Flächen. Das zeigt die diesjährige Unternehmensbefragung ganz deutlich. Es geht um Kooperation und Netzwerke, es geht darum gemeinsam Ideen zu entwickeln und zu wachsen. Die WISTA bietet jungen und etablierten Unternehmen und Wissenschaftlern diesen Raum und diese Möglichkeiten. Und das tut sie auf eindrucksvolle Weise."

Professor Peter A. Frensch, Vizepräsident für Forschung der Humboldt-Universität zu Berlin, betonte in seinem Statement, dass die in Adlershof ansässigen Forschungseinrichtungen auf 2016 als „ein Jahr mit sehr erfolgreicher Drittmitteleinwerbung zurückblicken können. Der hohe Grad der Vernetzung von Wissenschaft und Wirtschaft zeigt, dass der Hochtechnologiestandort in seiner Funktion mittlerweile beispielgebend ist.“

Kontakt:

Dr. Peter Strunk
Bereichsleiter Kommunikation
WISTA-MANAGEMENT GMBH
Rudower Chaussee 17, 12489 Berlin
Telefon: (030) 6392-2225
Fax: (030) 6392-2236
E-Mail: strunk@wista.de

Die Adlershofer Bilanz im Presseecho...

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