Ausstellung: frī-halsa – dem sein Hals selbst gehört

Ausstellung: frī-halsa – dem sein Hals selbst gehört

Friday, 31. January 2020 - Saturday, 14. March 2020

Dörpfeldstraße 54, 12489 Berlin
Galerie Alte Schule

fri-halsa

Sechs europäische Positionen figürlicher, abstrahierender Gegenwartskunst in Malerei, Zeichnung, Bildhauerei und Fotografie

Ausstellungseröffnung: Freitag, den 31. Januar 2020 um 20 Uhr

  • Begrüßung: Cornelia Flader, Bezirksstadträtin für Weiterbildung, Schule, Kultur und Sport
  • Ansprache: Steffen Thiemann, Autor
  • Musik: Roland Komitow, reeds
  • Rolf Blaser Bilder, CH
  • Gaiska Torrealba Zeichnungen, Bilder, BE
  • Marc Gröszer Bilder, Zeichnungen, Skulpturen, D
  • Steffen Mühle Fotografie, D
  • Frank Seidel Bilder, Skulpturen, D
  • Trak Wendisch Bilder, Skulpturen, D
  • Kerstin Seltmann Kuratorin

Der Titel dieser Ausstellung bezeichnet das, was die sechs Protagonisten dieser Ausstellung sind: freihalsige, waghalsige Künstler mit originären Handschriften.

Ihre Werke sind so unterschiedlich wie sie selbst. Diese Unterschiedlichkeit mit ambivalenten oder auch heterogenen Positionen verspricht eine Ausstellung mit viel Reibung und Spannung, von Statements und Dialogen, vom ironischen Kommentar bis zu apokalyptischen Bildwelten und Menschenbildern, zu abstrahierten Stadtlandschaften und Skulpturen.

Künstler sind Seismografen gesellschaftlicher Entwicklungen und Prozesse. Wir zeigen in dieser Ausstellung sechs Möglichkeiten, sich mit ähnlichen ästhetischen Mitteln individuell und konkret zur äußern – und damit Denkanstöße zu geben.

Fri-halsa vereint Arbeiten von:

  • Rolf Blaser, Schweiz, stellt den menschlichen Körper in den Mittelpunkt seines Schaffens. Seine Körperbilder sind Befragungen eines Zustandes – was ist der Einzelne, was die Masse, und was der leibliche Künstler selbst.
  • Gaiska (Torrealba), ungarisch-venezolanischer Belgier, zeigt mit melancholisch-lyrischen Bildern, Zeichnungen und übermalten Buchseiten vielleicht den Traum von der heilen Welt oder die Trauer um verlorengegangene Paradiese;
  • Marc Gröszers, Zeichenbilder, maskenhafte, märchenhafte Bildlandschaften und herausfordernde Skulpturen, die sich dem Werbe-Schönheits-Ideal geradezu entgegenstellen und eine aufregende, zum Teil apokalyptische Neuordnung aufzeigen;
  • Frank Seidel, dessen Menschenbilder und Skulpturen die Verletzlichkeit, die Sterblichkeit unserer Leiber zeigen, unseres Menschseins. Schmerzhaft, bis an die Grenze getriebene Kunstwerke; beängstigend und schön wie das Leben;
  • Trak Wendisch zeigt Stadtansichten: sein Blick auf die undurchschaubare urbane Moderne, aus der Vogelperspektive. Gemalte, gezeichnete Reliefs, kraftvoll und beunruhigend in ihrer Wirkung – wie auch die einbeinigen, körperhaften Bronzegespinste, die „Spin“ Skulpturen.

Öffnungszeiten der Ausstellung:
Di, Mi, Do 12 bis 19 Uhr
Fr 12 bis 17 Uhr
Sa 15 bis 19 Uhr
So, Mo und an gesetzlichen Feiertagen ist die Galerie geschlossen.

Kontakt
Telefon: (030) 90297-5716 bzw. -5717
www.galerie-alte-schule-adlershof.de

Weitere Informationen:
FB Kultur und Museum
Telefon: (030) 90297 – 5724 oder 5720
www.berlin.de/bildung-t-k