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LOCATION:Galerie „Alte Schule“ Adlershof , Dörpfeldstraße 56, 12489 Berlin
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SUMMARY:Ausstellung: Erika Dobslaff | Jürgen Böttcher
DESCRIPTION:
X-ALT-DESC;FMTTYPE=text/html:<p>Nach wie vor ist das Oeuvre von Erika Dobslaff einem größeren Publikum nicht bekannt, obwohl die Künstlerin seit über 60 Jahren als Malerin tätig ist. Sicherlich sind strukturelle institutionelle Ignoranz, aber auch Lebensumstände dafür prägend. Umso dringlicher erscheint es, den Bekanntheitsgrad der Kunst von Erika Dobslaff zu erhöhen, da sie durch Eigenart und einen überbordenden formalen Reichtum gekennzeichnet ist. Dazu soll eine Ausstellung beitragen, die der heute 85-jährigen Künstlerin und dem fast 95-jährigen Künstler STRAWALDE (Jürgen Böttcher) gewidmet ist. Die Ausstellung will die Kunst beider in Beziehung setzen, um sie auf Augenhöhe verständlich zu machen.</p><p><strong>Erika Dobslaff</strong> wurde 1940 in Arciechów nördlich von Warschau geboren. Anfang der 1960er Jahre entstanden ihre ersten Bilder im Umkreis der Freunde um STRAWALDE (Jürgen Böttcher). Bis 1990 war sie als freiberufliche Schauspielerin tätig – mit Engagements an verschiedenen Theatern, zuletzt in Altenburg.</p><p><strong>Jürgen Böttcher</strong>, der Regisseur legendärer DEFA-Dokumentar- und Experimentalfilme, und der Maler STRAWALDE, der Meister lyrischer und lichtsaugender Bilder, sind ein und dieselbe Person. Geboren wurde er 1931 im sächsischen Frankenberg, war in den 1950er Jahren an der Volkshochschule Dresden Lehrer, Anreger und Freund von Peter Graf, Peter Herrmann, Peter Makolies und Ralf Winkler, der später unter dem Namen A. R. Penck berühmt wurde. Geprägt wurde STRAWALDE vom Schrecken des Krieges und von der Hoffnung auf einen Sozialismus, dem er mit seinem Talent dienen wollte und wofür er mit einem teilweisen Aufführungsverbot seiner Filme bestraft wurde. Nach wie vor ist das unfassbar vielfältige und umfangreiche bildkünstlerische Werk des fast 95-jährigen Künstlers, der heute in Berlin lebt, eine Augenweide.</p><p>Die Ausstellung wird kuratiert von Christoph Tannert.</p><h3>Eröffnung: Freitag, den 27. Februar 2026, um 19.00 Uhr</h3><p>Begrüßung: <strong>Marco Brauchmann</strong>, Bezirksstadtrat für Weiterbildung und Kultur, Schule und Sport und <strong>Dr. Meta Marina Beeck</strong>, Leiterin der kommunalen Galerien Treptow-Köpenick<br>Einführung: <strong>Christoph Tannert</strong>, Kurator der Ausstellung</p><h3>Begleitprogramm:</h3><h4>Führung und Gespräch:</h4><p><strong>Samstag, 28. Februar, 16-17 Uhr</strong><br>mit Erika Dobslaff und STRAWALDE (Jürgen Böttcher) im Gespräch mit Christoph Tannert</p><h4>Filmvorführung: mit einer Einführung von Dr. Claus Löser</h4><p><strong>Samstag, 7. März, 16 Uhr</strong><br>Gezeigt werden die Filme von STRAWALDE (Jürgen Böttcher):<br>Barfuß und ohne Hut (DDR, 1965), 26 min.<br>Wäscherinnen (DDR, 1972), 23 min.<br>Venus nach Giorgione (DDR, 1981), 22 min.</p><p><i>Mit freundlicher Unterstützung der Senatsverwaltung für Kultur und Europa – Ausstellungsfonds Kommunale Galerien Berlin</i></p><h3>Öffnungszeiten:</h3><p>Di-Do 12-19 Uhr<br>Fr 12-17 Uhr<br>Sa 15-19 Uhr</p><p>Der Eintritt ist frei.</p>
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