Geographisches Kolloquium: Bildung und Stadt – Neuordnungen im Kontext von Ungleichheit

Geographisches Kolloquium: Bildung und Stadt – Neuordnungen im Kontext von Ungleichheit

Dienstag, 15. Januar 2019 // 16.00 - 18.00

Geographisches Institut der HU

Rudower Chaussee 26, 12489 Berlin
Erwin Schrödinger-Zentrum, Raum 0'311

Anika Duveneck
Institut Futur, Freie Universität Berlin

Das Verhältnis von Bildung und Stadt befindet sich im Umbruch: Bislang ist Bildung Ländersache, aber gegenwärtig sind Städte Kristallisationspunkte und Motoren bildungspolitischer Umstrukturierungen. Sie haben sowohl Bildung als Standortfaktor wie auch den Wert von kommunaler Jugendarbeit, Kultur und Sport im Umgang mit sozialer Benachteiligung entdeckt und fordern mehr Gestaltungsmöglichkeiten. Parallel dazu sind Tendenzen einer Zentralisierung der Schulträgerschaft zu verzeichnen: Im Rahmen von Infrastruktur-Investitionsprogrammen wie der Berliner Schulbauoffensive werden derzeit Ansätze zur Steuerung des Schulbaus jenseits der Kommunen erprobt. Der Vortrag stellt aktuelle Entwicklungen vor und diskutiert diese mit Blick auf Ungleichheiten.

Dr. Anika Duveneck ist Diplom-Geographin und promovierte Erziehungswissenschaftlerin. Sie ist Mitgründerin des Arbeitskreises Kritische Geographie und arbeitet derzeit als wissenschaftliche Mitarbeiterin am Institut Futur der Freien Universität Berlin.