Einsendeschluss für den Ulrich-Grasnick-Lyrikpreis

Einsendeschluss für den Ulrich-Grasnick-Lyrikpreis

Dienstag, 20. April 2021 -

Amt für Weiterbildung und Kultur des BA Treptow-Köpenick

Thema der Ausschreibung: Zuflucht zum Meer

Dem Thema der Ausschreibung 2021 stellt der Stifter des Preises Ulrich Grasnick den Vers voran: Wenn Schatten und Blitze stürzen, möchte ich sein wie das Meer nach Gewittern – ohne Narbe und Wunde die Flut. Er greift damit auch das Bild von einem Fluss auf, der im Meer sein Ziel findet, sich aber auch darin verlieren kann.
Für Ulrich Grasnick ergießt sich der Fluss mächtig, aber auch träge ins Meer. Was und wer stellt sich ihm entgegen? Welcher Quelle entsprang er? Was macht ihn auf seinem Weg Richtung Mündung langsamer, aber auch wirkmächtiger? Wie begegnet das Meer seinen Zuflüssen? Wie begegnet es uns?
Der Fluss hat keinen Schatten. Der Fluss steht für Leben, für unsere Zeit, in der Sprache im Geschriebenen haften bleibt und hinter Masken ausharrt.

 

Verfahren:

Bitte maschinen- bzw. computerschriftlich im Format der üblichen Normseite (bis 30 Zeilen pro Seite) in 4-facher Ausführung zusenden. Die Gedichtseiten bleiben anonymisiert und enthalten ein persönliches Kennwort. Das Kennwort wird auf einem Beiblatt festgehalten, dieses enthält folgende persönliche Daten: Postanschrift, Telefonnummer, E-Mail-Adresse, darüber hinaus eine Kurzvita.

Mit der Teilnahme stimmen die Autorinnen und Autoren einer Veröffentlichung der eingereichten Texte in der Wettbewerbsanthologie und gegebenenfalls auf der Internetseite des Preisgebers zu. Die Rechte bleiben bei den Autorinnen und Autoren. Von der Teilnahme ausgeschlossen sind die Träger des Ulrich-Grasnick-Lyrikpreises für die Jahre 2017 bis 2020 sowie die Jury-Mitglieder der letzten zwei Wettbewerbsjahre.

Die eingereichten Gedichte werden von einer Jury nach dichterischer Eigenständigkeit, Einfallsreichtum, sprachlichem Ausdruck und Bildhaftigkeit der Sprache bewertet. Die Jury-Entscheidung ist nicht anfechtbar. Ein Rechtsanspruch auf den Preis besteht nicht.

Preise:

Es werden neben einer Urkunde zwei Buchpreise vergeben.

Veröffentlichung:

Die beiden preisgekrönten Gedichte und eine Auswahl weiterer Wettbewerbsbeiträge werden in einer Anthologie des Ulrich-Grasnick-Lyrikpreises 2021 im Quintus-Verlag/Verlag für Berlin-Brandenburg veröffentlicht.

Einsendeschluss:

Die Wettbewerbsbeiträge sind bis zum 20. April 2021 auf dem Postweg mit dem Merkwort
– Ulrich-Grasnick-Lyrikpreis 2021 – zu senden an:
Frau Almut Armélin, Markgrafenstraße 40 in 10117 Berlin

Preisvergabe:

Die Preisverleihung findet in Berlin statt. Sie ist verbunden mit einer öffentlichen Lesung von Autorinnen und Autoren, voraussichtlich im Herbst 2021. Veranstalter ist das Bezirksamt Treptow-Köpenick von Berlin. Der Eintritt ist frei. Der Termin wird rechtzeitig bekannt gemacht.

 

Zum Preisstifter

Ulrich Grasnick, geb. 1938 in Pirna, Lyriker, Mitglied im Verband Deutscher Schriftstellerinnen und Schriftsteller (ver.di VS Berlin). Er leitet seit vielen Jahren das Köpenicker Lyrikseminar und die Lesebühne der Kulturen Adlershof mit Sitz im Kulturzentrum Adlershof Alte Schule. Zu seinen aktuellen Veröffentlichungen gehören „Fermate der Hoffnung. Hommage an Marc Chagall. Gedichte Deutsch/Russisch“ 2018 und „Auf der Suche nach deinem Gesicht. Gedichte zu Johannes Bobrowski“ (2018). Grasnick ist Herausgeber der Anthologien zum seit 2017 jährlich ausgeschriebenen Ulrich-Grasnick-Lyrikpreis: „Wenn wir den Atem anhalten“ (2017), „Im Auge des Dichters“ (2018), „Abwerfen der Last, die uns hindert am gehen.“ (2019) und „Saatkorn sein. Zwischen Mühlsteinen“ (2020). ulrich-grasnick.de

 

Weitere Informationen: www.berlin.de/bildung-t-k