Bewerbungsschluss: Caroline von Humboldt-Preis 2021

Bewerbungsschluss: Caroline von Humboldt-Preis 2021

Montag, 31. Mai 2021 -

Humboldt-Universität zu Berlin

Logo: HU Frauenbeauftragte

Caroline von Humboldt (1766-1829) war kunstliebend, gebildet und selbstbewusst. Sie war fast 40 Jahre lang mit Wilhelm von Humboldt verheiratet. Als geistreiche Briefautorin, Mäzenin und Salonière avancierte sie zu einer profilierten und kritischen Beobachterin ihrer Zeit.

Der Caroline von Humboldt-Preis wurde 2010 zum ersten Mal verliehen. Er ist der erste Forschungspreis der Humboldt-Universität, der ausschließlich an Frauen verliehen wird, und er ist einer der höchstdotierten Preise seiner Art in Deutschland. Der Preis wird an eine exzellente Postdoktorandin als Auszeichnung für ihre bisherigen wissenschaftlichen Leistungen und Erfolge vergeben und dient der Unterstützung eines wissenschaftlichen Projektes. Das Preisgeld soll der Preisträgerin die Durchführung eines Forschungsprojekts im Rahmen eines Forschungsaufenthalts an der Humboldt-Universität zu Berlin, soweit Pandemie-bedingt möglich, ermöglichen („scientist in residence“).

Die Humboldt-Universität zielt mit diesem Preis auf eine nachhaltige Förderung exzellenter Nachwuchswissenschaftlerinnen sowie auf eine Erhöhung der Sichtbarkeit hervorragender Leistungen von Frauen in Wissenschaft und Forschung ab.


AUSWAHLKOMMISSION
Die Preisträgerin wird durch eine unabhängige Auswahlkommission unter dem Vorsitz des Vizepräsidenten für Forschung der Humboldt-Universität zu Berlin ausgewählt.


BEWERBUNGSVERFAHREN
Der Preis ist für internationale Nachwuchswissenschaftlerinnen ausgeschrieben, deren Promotion nicht länger als sieben Jahre zurückliegt (ggf. plus 2 Jahre pro Kind) und die keine ordentliche Professur innehaben.

Vorschläge für die Auszeichnung sind von Professor*innen aus universitären und außeruniversitären Forschungseinrichtungen sowie Fachhochschulen einzureichen. Darüber hinaus ist das schriftliche Einverständnis zur Aufnahme der Nachwuchswissenschaftlerin in das jeweilige Forschungsprojekt bzw. an den jeweiligen Lehrstuhl der Humboldt-Universität beizufügen (Bitte beachten: ein Forschungsaufenthalt an der Charité ist nicht möglich).

Der Vorschlag soll folgende Unterlagen enthalten:

  • Begründung des Vorschlags
  • Angaben zur Nachwuchswissenschaftlerin (Name, Anschrift, Lebenslauf)
  • Wissenschaftlicher Werdegang
  • Fachliche Qualifikationen
  • Publikationsliste
  • Leistungen in der Lehre
  • Beschreibung des aktuellen Projektes (max. 5 Seiten)
  • Abstract des aktuellen Projektes (max. 400 Worte)
  • Benennung und Einverständniserklärung des für den Forschungsaufenthalt vorgesehenen Lehrstuhls oder der aufnehmenden Forschungsgruppe

 

Die Bewerbungen sind in elektronischer Form und in deutscher oder englischer Sprache bis zum 31. Mai 2021 einzureichen unter: cvh-prize@hu-berlin.de.

 

Kontakt:

Humboldt-Universität zu Berlin
Zentrale Frauenbeauftragte
Unter den Linden 6, 10099 Berlin
Tel +49 30 2093-12842