Kurt Weill – Lotte Lenya – Bertold Brecht

zur Terminliste

Kurt Weill – Lotte Lenya – Bertold Brecht

Freitag, 15. September 2017 // 19.00

Theater Adlershof

Moriz-Seeler-Str. 1, 12489 Berlin

Drei Künstlerinnen von der Deutschen Oper Berlin laden zu einer Kurt-Weill-Revue ein:
Senta Aue (Mezzo-Sopran), Katrin Dasch (Klavier) und Constance Gärtner (Sopran) begeben sich auf eine musikalisch-biographische Spurensuche mit einer Kurt-Weill-Revue von Berlin über Paris zum Broadway.

Der (un)bekannte Kurt Weill ist Thema dieses Abends. Bekannt deshalb, weil die Melodien und Songs aus der Dreigroschenoper seit der Premiere 1928 einen weltweiten Siegeszug antraten, unbekannt deshalb, weil Kurt Weill ein außerordentlich vielfältiger Komponist war, der ebenso Sinfonien und Orchesterwerke geschrieben hat genauso wie Opern, von der Schuloper bis zur amerikanischen Volksoper, und auch Broadwayklassiker. Er konnte seine Musik für ernste und Unterhaltungsmusik maßschneidern. Sein Name wird im deutschsprachigen Raum immer in einem Zuge mit dem Bertold Brechts genannt. Aber viele der Werke von Kurt Weill werden heutzutage nur noch selten gespielt.

Zu Kurt Weill gehört untrennbar seine Ehefrau, seine Muse, Interpretin seiner Werke und unermüdliche Verfechterin seiner Musik: Lotte Lenya. Kurt Weill sagt über sie: Sie ist eine miserable Hausfrau, aber eine gute Schauspielerin. Sie kann keine Noten lesen, aber wenn sie singt, dann hören die Leute zu wie bei Caruso. Sie kümmert sich nicht um meine Arbeit, das ist einer ihrer großen Vorzüge, aber sie wäre sehr böse, wenn ich mich nicht für ihre Arbeit interessieren würde. Sie hat stets einige Freunde, was sie damit begründet, dass sie sich mit Frauen so schlecht versteht. Aber vielleicht versteht sie sich mit Frauen darum so schlecht, weil sie stets einige Freunde hat. Sie hat mich geheiratet, weil sie so gerne das Gruseln kennenlernen wollte, und sie behauptet, dieser Wunsch sei ihr in ausreichendem Maße in Erfüllung gegangen.

 

Die Theater-Lounge und Bar sind ab 18:00 Uhr geöffnet.

Eintritt: 18 €

Verknüpfte Einrichtungen