Adlershof Journal Mai/Juni 2013
Technologieparks: Wer sie braucht. Wie sie funktionieren. Wie sie sich vernetzen.
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Das globale Erfinderdorf
Eine Idee erobert die Welt. Sie geht aus von Städten und Regionen, wird über Länder ausgedehnt, umfasst schließlich den ganzen Globus. Netzwerke werden gespannt, dann Netzwerke von Netzwerken. Am Werk ist beileibe keine Geheimorganisation, es sind vielmehr kluge Forscher, begabte Erfinder, wagemutige Unternehmer und seriöse Manager. Zum Beispiel Luis Sanz. „Technologieparks bilden zunächst einmal ein örtliches Netzwerk”, sagt der... [mehr]
Wächst in Adlershof ein Adobe?: Von Malte Welding, Autor, Kolumnist der Berliner Zeitung und Blogger
Von indigenen Kulturen heißt es häufig, sie lebten so, wie die Europäer in der Steinzeit gelebt haben. Wenn das so wäre: Wie kommt es dazu? Aborigines etwa hatten schließlich genauso viel Zeit wie wir, um Kühlschränke, Klatschblogs und Kartenlesegeräte zu entwickeln, haben zur weltweiten Kultur allerdings, so sagen Spötter, in 40.000 Jahren lediglich Drogenfantasien, B... [mehr]
Der Japanexperte: Uwe Richters Herz schlägt für das Land der aufgehenden Sonne
Wenn es um das Land der aufgehenden Sonne geht, ist er der Kenner schlechthin auf dem Campus: Uwe Richter, Chef der Spreepatent GmbH. Und er ist rundweg optimistisch, dass er selbst fiesem Frost im Frühling etwas abgewinnen kann. Kälte, dicker Schnee und Verkehrschaos zum Frühlingsanfang – Uwe Richter stört das alles nicht. Er ist Optimist, kann jeder Situation etwas Pos... [mehr]
Nicht nur für Sternengucker: spaceclub_berlin für den Raumfahrernachwuchs eröffnet
Im Februar haben das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt und das Raumfahrtzentrum orbitall im FEZ-Berlin den spaceclub_berlin eröffnet. Seitdem erobern Kinder ab 12 Jahren den Weltraum: Bei den regelmäßigen Treffs experimentieren sie zum Thema Schwerelosigkeit, bauen Wasserraketen und befragen Astronauten. Schon viele Minuten wirbelt Adrian Melinat im Aerotrim herum. ... [mehr]
Fokussiert und profiliert zum Erfolg: Das gallische Dorf oder Der Adlershofer Pantoffel-Effekt
Seit gut zwei Dekaden verbindet der Wissenschaftspark im Südosten Berlins Forscher mit Hightechfirmen und Gründern. Während andernorts Zweifel an der Idee des Technologieparks keimen, floriert das Adlershofer Modell. Warum? Manchen gilt er als „Gallisches Dorf“, weil sich hier, abgekoppelt vom Rest der Stadt, erfolgreich eine Community entwickelt: der Wissenschafts- und... [mehr]
Adlershofer Tischgespräch: … mit Grit Schade, die seit 15 Jahren in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Umwelt die Entwicklungsmaßnahme Johannisthal/Adlershof begleitet
Durch ihr Architektur-, Real-Estate-Management und Verwaltungsstudium sowie ihre langjährige Projekterfahrung weiß Grit Schade, dass man weiterhin viel Geduld haben muss, bis die Wissenschaftsstadt Adlershof fertig ist. Adlershof Journal:Was ist Ihr Lieblingsplatz in Adlershof?Grit Schade: Hier, wo wir sitzen. Auf dem Forum mit seiner Südausrichtung pulsiert bereits heute d... [mehr]
Kunst aus der Kaserne: Ein Hauch New York am Groß-Berliner Damm
Truppenraum Entstörer steht an der Tür. Ein Überbleibsel vergangener Tage. Von 1993-1999 nutzte die Telekom die Räume. Davor die deutsche Wehrmacht, die russische Armee und die DDR-Staatssicherheit. Anschließend stand das Gebäude über zehn Jahre leer. Seit August 2012 zieht in dem Gebäude des ehemaligen Flugplatzes Johannisthal wieder Leben ein. Mehr als 80 Künstler ha... [mehr]
Computer, Bücher und Roboter: Zehn Jahre Rundum-Service im Erwin Schrödinger-Zentrum
Das Gebäude im Anthrazit- und Backstein-Kolorit fällt auf, in Farbe, Form und architektonischem Kontrast. Als Karree an zentraler Stelle steht das Erwin Schrödinger-Zentrum (ESZ). Und eine Art von Mittelpunkt ist es auch, denn hinter den Fassaden aus Zink und Ziegeln, einer gelungenen Kombination von historischen Werkhallen und Neubau, verbergen sich Wissensspeicher aller Ar... [mehr]
Hightechmetalle all'italiana: Werkstoff-Know-how aus dem ZMM
Seit März arbeitet die FORGITAL Germany GmbH im Zentrum für Mikrosysteme und Materialien (ZMM). Ihre Spezialitäten sind nahtlos gewalzte Ringe und Schmiedeteile aus verschiedensten Metalllegierungen sowie ultradünne, extrem widerstandsfähige Hartstoffbeschichtungen für verbesserte Verschleißfestigkeit. Mit ihrem Knowhow sind die Italiener in vielen Branchen gefragt – d... [mehr]
Ein Lager für Ökostrom: Das Gründerunternehmen Autarsys entwickelt Speichersysteme, die das schwankende Angebot erneuerbarer Energien mit der schwankenden Nachfrage der Verbraucher in Einklang bringen
Sanft plätschern die Wellen an den Strand, Palmblätter rascheln, nebenan dröhnt ein Dieselgenerator. Das Störgeräusch könnte man als Luxusproblem betrachten, das ohnehin nur die betrifft, die sich einen Urlaub auf einem tropischen Eiland leisten können. Es macht aber auch deutlich, dass viele Siedlungen in fernen Regionen an kein öffentliches Stromnetz angeschlossen sin... [mehr]



























