Real Estate - Construction - Architecture

Architectural and historical highlights

Historische Bauten Adlershof TRUDELWINDKANAL Brook-Taylor-Straße 2 Baujahre: 1934-1936 MOTORENPRÜFSTAND Newtonstraße 16 Baujahre: 1938-1939 GROSSER WINDKANAL Kroneckerstraße Baujahre: 1932-1934 HÖHENPRÜFSTAND FÜR MOTOREN Brook-Taylor-Straße Baujahre: 1933-1936 WISTA Nebengebäude Kekulestraße 2-4 Baujahr: 1935 WISTA Hauptgebäude mit Turm Rudower Chaussee 17 Baujahr: 1935 FORUM Adlershof Rudower Chaussee 24 Baujahr: 1912 HANGAR Schwarzschildstraße 14 HANGAR Ludwig-Boltzmann-Straße 1 und 3 KUGELLABORS Rudower Chaussee / Am Studio Baujahre: 1959 bis 1967 BESSY II Albert-Einstein-Straße 15 Baujahr: 1998 ZBU I Volmerstraße 5-9 Erstbezug: 1997 ZBU II Magnusstraße 11 Erstbezug: 2006 ZPO Carl-Scheele Str. 16 Baujahre: 1996 bis 1998

Elektronenspeicherring BESSY II

Bild: © WISTA
Bild: © WISTA

Baujahr: 1998

Entwurf: Brenner & Partner Architekten, Stuttgart

Standort: Albert-Einstein-Straße 15

Die Großforschungsanlage BESSY II ist eines der markantesten Bauwerke in Berlin Adlershof. In der 1998 fertiggestellten Anlage wird eine Synchrotronstrahlung mit sehr hoher Leuchtkraft erzeugt. Um den ringförmigen Speichertunnel herum sind entlang von Strahlrohren die Experimentierflächen und Arbeitsplätze für die Wissenschaftler angeordnet. Die Speicherringhalle mit etwa 120 m Durchmesser und das Büro- und Laborgebäude (ca. 210 m lang) sind über eine verglaste, mehrgeschossige Halle miteinander verbunden. Die Halle ist als Treffpunkt gedacht; hier liegen Cafeteria, Besprechungsräume und der Aufzug zu den Obergeschossen.

Zentrum für Biotechnologie und Umwelt I und II (ZBU)

ZBU I Adlershof, Bild: © WISTA

Zentrum für Biotechnologie und Umwelt I

ZBU II Adlershof, Bild: © WISTA

Zentrum für Biotechnologie und Umwelt II

ZBU I

Erstbezug: 1997

Entwurf: Eisele, Fritz, Bott Architekten, Darmstadt

Standort: Volmerstraße 5-9

Ende der 90 er Jahre enstand in der Volmerstraße das erste Zentrum  für Biotechnologie und Umwelt im Technologiepark. Auf 12.100 m² enstanden im umweltfreundlichen Design arbeitstaugliche Laborflächen für junge Firmen. Die Planungsaufgabe bestand neben der Flexibilität vor allem in einer weitgehenden Energieeinsparung und möglichst geringen Umweltbelastung durch das Gebäude. Dazu tragen vier Komponenten bei: die Bauteilkühlung über die Hohlraumdecke, das Verschattungssystem zur Vermeidung der Fassadenaufheizung bei gleichzeitiger Optimierung des Tageslichteinfalls, die Photovoltaik-Fassade der Eingangshalle und die Regenwassernutzungsanlage.

 

ZBU II

Erstbezug : 2006

Entwurf: Architekt Prof. Gunter Henn

Standort: Magnusstraße 11

Bauherr: WISTA Management GmbH

Iin einem Ensemble aus vier Gebäudeflügeln mit großzügigen Glasflächen, viel Stahl und Sichtbeton erwarten junge Firmen 7.200 Quadratmeter Laborflächen mit moderner Technik. Die Architekten legten viel Wert auf einen kommunikativen Mittelpunkt. Diesen bildet eine zentrale Erschließungshalle mit einem Aufzug und einer attraktiven architektonischen Treppenanlage, die die vier Etagen untereinander vernetzt, Mitarbeitern und Besuchern einen Überblick über das Gebäude bietet und Balkone für Begegnungs- und Darstellungsmöglichkeiten vorhält. In einer modernen Regenwassernutzungsanlage wird das Regenwasser in drei Becken vor dem Gebäude gesammelt, von denen es dann langsam in den Boden einsickern kann. 

Mehr Informationen zu den Zentren für Biotechnologie und Umwelt finden Sie hier.

Zentrum für Photonik und Optik (ZPO)

Zentrum für Photonik und Optik Adlershof, Bild © WISTA

Neubau 1: 1998

Entwurf: Sauerbruch Hutton Architekten, Berlin

Standort: Carl-Scheele-Straße 16

Der Entwurf des Architekturbüros Sauerbruch & Hutton mit den eigenwilligen Formen ging aus dem Architektur-Wettbewerb für die Neubauten des Zentrums als einer von zwei Siegern hervor. Einerseits sind diese Bauten als stark identitätsbildende Körper konzipiert, andererseits ist ihre Form nutzungsbedingt. Minimaler Erschließungsaufwand und der Bedarf an großen, abdunkelbaren Laborflächen legten einen tiefen Grundriss entlang eines zentralen Rückgrats nahe. Labore im Optikbereich werden ohne Tageslicht betrieben. Weiter galt für den Geschossbau: Die Etagen sollten in Mietflächen von 100 - 1.000 m2  aufteilbar sein, die als Büro, Labor und Werkstatt nutzbar sind.
Die Etagen im Geschossbau sind identisch und ihre Struktur einfach: Sie sind in »Nutzungsstreifen« von 7,20 m Breite und 7 bis 20 m Tiefe aufgeteilt, die miteinander verbunden werden können.
Der Geschossbau verfügt außer in den Treppenhausbereichen über eine Doppelfassade aus Glas. Sie bietet bei maximaler Transparenz erhöhten Wärmeschutz und erlaubt die kontrollierte, natürliche Belüftung der Räume dahinter. Das kleinere Gebäude mit der 7,50 m hohen Halle für Großversuche ist ein einfacher Stahlbau mit Glaswänden.
Beide Gebäude sind mit einem wechselnden Spektrum von Farben umhüllt: Bei bedecktem Himmel sind es die Stützen, die dem Gebäude die Färbung geben; bei Sonne verdichtet sich das Farbbild durch die heruntergelassenen, unterschiedlich eingefärbten Jalousetten.

Der Bau erinnert mit seinen fließenden, wellenförmigen Ausbuchtungen, ausgehend von einer Kreisform, an eine organische Gestalt und ist am Standort auch unter der Bezeichnung "Amöbe" bekannt.

Mehr Informationen zum ZPO

Panoramic Photographs

Fascinating interior and exterior shots of Adlershof architecture:

Downloads

Bauten in Adlershof
Ein Rundgang. Hrsg. Adlershof convent. 2009