Adlershofer Tischgespräch: … mit Ulrike Rettig, Leiterin der „Kindertagesstätte Am Studio'

27. Februar 2012

Adlershofer Tischgespräch

… mit Ulrike Rettig, Leiterin der „Kindertagesstätte Am Studio”

Bild: © Adlershof Journal

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Die sympathische Berlinerin, selbst zweifache Mutter, liebt klare Strukturen und hält nichts von Reizüberflutung für die Kleinsten. Dementsprechend trägt die Innengestaltung des neuen Kitagebäudes, das anstelle der Baracke Am Studio 5 gebaut wurde, ihre Handschrift. Ende Januar konnte der Nachwuchs, der während der Bauphase in einer Kita am Treptower Park untergebracht war, das neue Nest beziehen.

Adlershof Journal: Was ist Ihr Lieblingsplatz in Adlershof?
Ich mag das Birkenwäldchen in Adlershof. Das ist ein großer Ruhepol für mich.

Wie verbringen Sie Ihre Mittagspause?
In der Kita. Erzieherinnen und Kinder essen gemeinsam, das ist Teil der Ernährungserziehung. Es sollen nicht nur Hunger und Durst gestillt und sich gesund ernährt werden, sondern auch die Sinne geschult, Fingerfertigkeiten trainiert, Tischmanieren gelernt oder der Tisch zusammen gedeckt werden.

Was war Ihre erste Begegnung mit Adlershof?
Ich bin 1999 in die Waldstraße in Adlershof gezogen, habe einige Jahre dort gewohnt und kenne den Altstadtkiez gut. In der „Kita Am Studio“ arbeite ich erst seit letztem Herbst, davor habe ich eine Kita in Pankow geleitet.

Wie kommen Sie zur Arbeit?
Mit dem Auto, weil ich auf dem Arbeitsweg meine beiden Söhne in Kindergarten und Schule vorbeibringe. Ansonsten könnte ich auch das Fahrrad nehmen, ich wohne in Grünau.

Worüber haben Sie sich kürzlich am meisten geärgert?
Als am Tag unseres Kita-Umzugs mein Portemonnaie mit Ausweisen, Fahrerlaubnis, Kredit- und Krankenkassenkarten aus meinem neuen Büro in Adlershof gestohlen wurde.

… und am meisten gefreut?
Über die strahlenden Kinderaugen am 23. Januar, als die Kleinen ihre neue Kita entdeckt und sich zum Beispiel in der Bewegungsbaustelle ausprobiert haben.

Was ist Ihr nächstes Ziel?
Zurzeit betreuen wir 82 Kinder, bis zu 100 stocken wir sukzessive auf. Das heißt, wir haben viele Kinder in der Eingewöhnung. In der Pädagogik arbeiten wir offener. Das gibt den Kindern die Möglichkeit, sich ihre Spielgruppe und ihre Aktivitäten freier zu wählen. Und dann ist auch die große offizielle Kitaeröffnung vorzubereiten, die wahrscheinlich im Mai stattfinden wird.

Wie verbringen Sie Ihre Freizeit?
Wenn mich die Familie nicht in Beschlag nimmt, am liebsten mit sportlichen Aktivitäten. Ich spiele gern Volleyball und schwinge das Tanzbein bei einem Kurs.

Das Gespräch führte Sylvia Nitschke

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