Durch Kooperation zur Innovation: Im Transfer Lab treffen interdisziplinäre Köpfe der Humboldt-Universität zu Berlin auf den Adlershofer Fachhandel für Effektive Mikroorganismen

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27. Juni 2018

Durch Kooperation zur Innovation

Im Transfer Lab treffen interdisziplinäre Köpfe der Humboldt-Universität zu Berlin auf den Adlershofer Fachhandel für Effektive Mikroorganismen

Am 20. und 21. Juni 2018 fand der dritte Adlershofer Innovationsworkshop Transfer Lab statt und brachte Forschende, Studierende und Startups der Humboldt-Universität zu Berlin mit dem Adlershofer Unternehmen Michael Lenk Fachhandel für Effektive Mikroorganismen GmbH zusammen.

Das Transfer Lab ist das Praxisformat des Wissenstransfer-Programms Humboldts Wagniswerkstätten an der Humboldt-Universität und findet zweimal im Semester jeweils in Kooperation mit einem Berliner Unternehmen statt. Das Unternehmen bringt eine strategische Fragestellung mit und öffnet sich den Anregungen und Ideen der Teilnehmenden.

Der Adlershofer Fachhandel vertreibt und produziert Produkte mit effektiven Mikroorganismen, z.B. ökologisch und vegan produzierte Düngemittel. Der Geschäftsführer Sebastian Rahn formulierte zu Beginn des Workshops seine Erwartungen so: „Wir suchen Impulse, wie wir unsere dimikro Produkte besser in den Kopf von ökologisch bewussten Gartenenthusiasten bringen und die Vorteile gegenüber anderen Produkten kommunizieren.“ Das Konzept der Transfer Labs verspricht genau dies zu erreichen, indem es unterschiedliche und fachfremde Perspektiven aus der Spitzenforschung und von Studierenden mit aktuellen Ansätzen aus der Innovationsentwicklung kombiniert. Auf diese Weise werden Ideen zutage gebracht, die unternehmensintern meist gar nicht auftauchen würden.

Der interdisziplinäre Teilnehmerkreis des Transfer Labs hatte eineinhalb Tage Zeit sich in Fragestellung und Kontext des Unternehmens hineinzuversetzen und in Einzel- und Teamarbeiten eigene Ansätze zu entwickeln. Die Teilnehmenden wurden dazu an die Design Sprint Methode herangeführt, ein agiler Innovationsprozess, der es möglich macht innerhalb kurzer Zeit komplexe Fragestellungen aus der Produktentwicklung in einen Prototypen zu übersetzen. Angeleitet wurden sie dabei von Christina Stehr, Wagniscoach des Projekts: „Am Ende unseres Trainings haben die Teilnehmenden mit der Design Sprint Methode einen Schritt-für-Schritt Ansatz erlernt, wie sich Produkt- und Strategievorhaben effizient und kollektiv lösen lassen. In der heutigen Arbeitswelt sind dies gefragte Fähigkeiten, die nicht nur angehende Entrepreneure benötigen.“

Zum Abschluss des Transfer Labs präsentierte das Team zwei ausgewählte und als Ideen-Prototypen ausgearbeitete Ansätze. Die Teilnehmenden haben sich auf eine online und eine offline Strategie geeinigt, die der Zielgruppe klar kommunizieren welche Vorteile die Produkte bieten und ihnen passende Hilfestellungen und Infos an die Hand geben.

Das nächste Transfer Lab findet am 11. und 19. Juli 2018 zusammen mit dem Deutschen Roten Kreuz statt.

Informationen zum Projekt und Veranstaltungen unter hu.berlin/hww

Projektförderung durch die IHK Berlin
Humboldts Wagniswerkstätten wird finanziert durch die Berliner Wirtschaft. Sie fördert Projekte der beruflichen und akademischen Bildung und des Wissenstransfers sowie der Integration von Geflüchteten in den Ausbildungs- und Arbeitsmarkt.

 

Kontakt:

Christina Stehr, Innovation Management
HU Humboldts Wagniswerkstätten
+49 30 2093 70771
christina.stehr@ hu-berlin.de
hu.berlin/hww