Jugend forscht-Landessieger 2017 aus Berlin stehen fest: Elf Jungforscher qualifizieren sich für das 52. Bundesfinale / Zwei Projekte aus Regionalwettbewerb Berlin Süd

23. März 2017

Jugend forscht-Landessieger 2017 aus Berlin stehen fest

Elf Jungforscher qualifizieren sich für das 52. Bundesfinale / Zwei Projekte aus Regionalwettbewerb Berlin Süd

Daniela von Jerin (2.v.l.) siegte im Fachgebiet Biologie

Daniela von Jerin (2.v.l.) siegte im Fachgebiet Biologie

Für den 52. Bundeswettbewerb von Jugend forscht haben sich elf talentierte junge Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler aus Berlin qualifiziert. Die Landessieger wurden heute in Berlin ausgezeichnet. Beim diesjährigen Landeswettbewerb, ausgerichtet von der Siemens AG, präsentierten 44 Jungforscherinnen und Jungforscher insgesamt 24 Forschungsprojekte.

Zwei Projekte aus dem Regionalwettbewerb Berlin Süd sind Landessieger geworden. Daniela von Jerin im Fachgebiet Biologie und Mathias Grützner, Julian Egbert und Arne Geipel im Fachgebiet Physik. Wir gratulieren und wünschen viel Erfolg beim Bundeswettbewerb im Mai!

Myrijam Stoetzer (16) und Elias Stoetzer (12) vom Primo-Levi-Gymnasium und Lucie Ettlinger (15) vom Romain-Rolland-Gymnasium wurden Landessieger im Fachgebiet Arbeitswelt. Die Jungforscher entwickelten ein neuartiges Assistenzsystem, das Ärzte und Patienten bei der Venenpunktion unterstützt. Mithilfe von Infrarotbeleuchtung und einer computergestützten Echtzeit-Bildverarbeitung bildet es Venen besser sichtbar ab und kann so die Blutabnahme oder die intravenöse Medikamentengabe erleichtern.

Im Fachgebiet Biologie war Daniela von Jerin von der Ulrich-von-Hutten-Oberschule erfolgreich. Die 16-Jährige untersuchte, ob die Überreste einer ehemaligen Mülldeponie negative Auswirkungen auf die dort lebende Population von wirbellosen Bodentieren haben. Dafür testete sie auch unterschiedliche Methoden zur Erfassung der Tiere.

Den Landessieg im Fachgebiet Chemie errang Bengü Sahin (18) vom Romain-Rolland-Gymnasium. Die Jungforscherin beschäftigte sich mit der Leistungssteigerung von sogenannten Redox-Flow-Batterien. Diese speichern elektrische Energie in Form von chemischen Elektrolyten, also chemischen Verbindungen, die in einer Flüssigkeit gelöst vorliegen. Die Landessiegerin untersuchte insbesondere den Einfluss der Kohlenstoff-Elektrodenstruktur auf die Leistung der Batterie. Amin Thainat (18) von der Freien Universität Berlin und Alexander Bender (18) von der Humboldt-Universität zu Berlin befassten sich mit einem mathematischen Problem beim Würfelspiel. Sie entwickelten eine allgemeine Lösungsformel, die die Wahrscheinlichkeit, dass eine bestimmte Summe geworfen wird, errechnet. Mithilfe eines selbst programmierten Algorithmus überprüften sie die ermittelten Wahrscheinlichkeiten. Die Jungforscher überzeugten die Jury im Fachgebiet Mathematik/Informatik.

Trifft ein Wasserstrahl auf ein Holzbrett, bilden sich auf dem Brett spiralartige Strukturen. Welche physikalischen Beziehungen und Größen zu diesem Phänomen führen, fragten sich Matthias Grützner (15), Julian Egbert (15) und Arne Geipel (16) vom Herder-Gymnasium. Den Landessiegern im Fachgebiet Physik gelang es, mit umfangreichen Berechnungen und Experimenten das Muster zu erklären. Im Fachgebiet Technik siegte Felix Gohla vom Robert-Havemann-Gymnasium. Der 17-Jährige konstruierte ein mobiles Analysegerät zur Abgasmessung von Pkw. Es zeichnet sich insbesondere durch günstige Anschaffungskosten und eine einfache Bedienung aus.

Nach den Landeswettbewerben im März und April findet das 52. Bundesfinale vom 25. bis 28. Mai 2017 in Erlangen statt. Es wird gemeinsam ausgerichtet von der Stiftung Jugend forscht e. V. und der Siemens AG als Bundespatenunternehmen.

Pressekontakt:

Stiftung Jugend forscht e. V.
Dr. Daniel Giese
Baumwall 5, 20459 Hamburg
Tel.: 040 374709-40
Fax: 040 374709-99
E-Mail: presse@jugend-forscht.de

www.jugend-forscht.de

www.adlershof.de/jugend-forscht/

Kommentare

Kommentare (1)

Aspara Donnerstag, 26.04.18 13:01

Hallo,
meine Glückwünsche an die Preisträger und Teilnehmer. Schön zu wissen noch Ergebnisse von Schüler experimentieren.

Viele Grüße
Aspara

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