Startup Factory Berlin-Brandenburg startet operative Phase unter dem Namen „JUNI“
Konkrete Angebote für Deeptech-Gründungen geplant
Die Berlin-Brandenburger Innovationslandschaft bekommt einen neuen Leuchtturm: Die im EXIST-Wettbewerb der Bundesregierung ausgezeichnete Startup Factory UNITE tritt ab sofort unter der Marke JUNI auf. Der neue Name, der als Akronym für „Just Unite to Innovate” steht, markiert den Start des operativen Betriebs. JUNI bietet ab sofort neue Ausbildungsformate für Entrepreneurship-Talente aus der Wissenschaft, gezielte Matching-Formate für Gründungsteams sowie neue und weiterentwickelte Accelerator-Programme für Deeptech-Startups mit internationalem Potenzial.
Fokus auf Deeptech: Neue Impulse für die Hauptstadtregion
JUNI versteht sich als zentrales Sprungbrett für Gründungen aus den Hochschulen und der Forschung. Der Namenswechsel von UNITE zu JUNI markiert den Übergang von der strategischen Planung hin zur aktiven Förderung von Deeptech-Startups.
„JUNI steht für den Aufbruch, für die Frische und den Mut, den es braucht, um den sprichwörtlichen Sprung ins kalte Wasser zu wagen. Wir begleiten Gründende dabei, diesen Moment als Anfang von etwas Großem zu erleben”, sagt Laura Möller, CEO von JUNI. „Dabei verbinden wir die Leichtigkeit einer neuen Idee mit der nötigen Ernsthaftigkeit, um aus exzellenten Ideen marktfähige Innovationen mit globalem Impact zu formen.”
Das Sprungbrett-Prinzip: Von der Forschung in den Markt
Das Herzstück von JUNI ist die Brücke zwischen Labor und Markt. Als ganzheitliches Ökosystem fungiert die Plattform als Sprungbrett, das wissenschaftliche Exzellenz in wirtschaftliche Schlagkraft übersetzt.
In der Praxis manifestiert sich dieser Sprungbrett-Gedanke in drei konkreten Säulen:
- Talent-Mobilisierung: Entrepreneurship-Module und Hacking Houses für Studierende und Forschende.
- Team-Matching: Gezielte Vernetzung von Wissenschaft mit unternehmerischer Erfahrung.
- High-Level-Acceleration: Intensive Programme und Industrie-Ressourcen für Deeptech-Startups mit starkem Wachstumspotenzial.
JUNI versteht sich dabei als strategische Plattform, die Talente, Kapital und Industrie in der Region Berlin-Brandenburg nahtlos miteinander verzahnt.
Thomas Heilmann, Chairman von JUNI, ergänzt: „JUNI ist der neue Leuchtturm für Deeptech-Gründungen in der Region. Mit einem systematischen Ansatz, inspiriert von München und Stanford, verbinden wir Talente, Forschung, Kapital und Industrie, um wissenschaftliche Durchbrüche in erfolgreiche Unternehmen zu verwandeln. Toll, dass alle großen Hochschulen, Forschungseinrichtungen und so viele Gründer von Anfang an diese Initiative unterstützen und gemeinsam den Weg in eine neue Ära der Innovation ebnen.”
Ambitionierte Ziele: Ein Startup pro Tag für die Region
JUNI strebt die globale Marktführerschaft für Deeptech aus Berlin-Brandenburg an. Das Ziel: Ab 2030 jährlich 365 Neugründungen – ein Startup pro Tag. Dabei liegt der Fokus auf Qualität: 60 Prozent der Unternehmen sollen nach der ersten Finanzierungsrunde einen Marktwert von über 10 Millionen Euro erreichen. So schafft JUNI jährlich rund 3.500 Arbeitsplätze und mobilisiert 500 Millionen Euro Investitionskapital für die Region.
Präsenz in der Fläche: Hauptsitz in Mitte und Campi in der Region
Obwohl JUNI seinen Hauptsitz in Berlin-Mitte hat, ist die Plattform durch mehrere Campi tief in Berlin und Brandenburg verwurzelt. Damit wird sichergestellt, dass die Innovationskraft dort ansetzt, wo sie entsteht: direkt an den Hochschulen und Forschungseinrichtungen der gesamten Region.
Informationen zu den ersten Modulen der Talentaktivierung sowie unseren Programmen sind ab sofort unter https://juni.science abrufbar. Dort können sich Interessierte zudem auf die Warteliste für zukünftige Programme und Events setzen lassen.
Über JUNI
JUNI ist das Sprungbrett für wissenschaftsbasierte Gründungen in Berlin-Brandenburg. Die Plattform schlägt die Brücke von der Spitzenforschung in den Weltmarkt. Als Gewinnerin des EXIST-Leuchtturmwettbewerbs wird die Startup Factory von einem Konsortium aus 38 Wissenschaftseinrichtungen und 13 Industriepartnern getragen und mobilisiert ein Gesamtvolumen von über 25 Mio. Euro (davon 15 Mio. Euro privates Investment und 10 Mio. Euro Bundesförderung). Mit Fokus auf KI, Healthtech und Greentech schafft JUNI die Infrastruktur für eine neue Generation europäischer Marktführer. Weitere Informationen: https://juni.science
Pressekontakt:
Jana Jones
jana.jones(at)juni.science
Pressemitteilung vom 16.02.2026