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15. April 2014

Adlershofer Köpfe: Martin Regehly

Der promovierte Physiker, der bereits am Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) in Berlin und am Laboratory for Atmospheric and Space Science (LASP) in Boulder (Colorado) arbeitete, macht mit seiner great-eyes GmbH Unsichtbares sichtbar.

Dr. Martin Regehly: „Wir arbeiten bereits an Anwendungen in der medizinischen Diagnostik oder in der Werkstoffprüfung.“ .Bild: © WISTA
Woran arbeiten Sie im Moment? Wir entwickeln hochempfindliche wissenschaftliche Spezialkameras, die schwächste Lichtsignale aufspüren. Sie „sehen“ Röntgenstrahlung ebenso wie sichtbares Licht. Unser Kerngeschäft sind anspruchsvolle Elektrolumineszenz- und Photolumineszenz-Inspektionssysteme, mit denen erstmals Defekte wie Mikrorisse und Verunreinigungen in Solarmodulen erkennbar sind. Wofür ist das wichtig? Unsere Kameras sind präzise Detektoren für eine Vielzahl von Applikationen im Bereich der Bildgebung oder Spektroskopie. So etwa bei der Qualitätsprüfung von Solarmodulen, wo das Verfahren hilft, in der Produktion Ausschuss zu vermeiden oder defekte Module zu finden. Warum fühlen Sie sich in Adlershof wohl? Als Köpenicker stand Adlershof als Wahl für unseren Firmenstandort ganz oben. Ein Riesenvorteil im Wissenschaftspark ist, dass die Kunden und Forscher gleich nebenan sitzen.