Erneute öffentliche Auslegung des Bebauungsplanes für Stadtquartier am Segelfliegerdamm: Entwurf für Planungen auf der Fläche des ehemaligen „VEB Kühlautomat' im B-Planverfahren 9-15a kann bis zum 22.03.2022 eingesehen werden

09. März 2022

Erneute öffentliche Auslegung des Bebauungsplanes für Stadtquartier am Segelfliegerdamm

Entwurf für Planungen auf der Fläche des ehemaligen „VEB Kühlautomat“ im B-Planverfahren 9-15a kann bis zum 22.03.2022 eingesehen werden

Luftbild Geltungsbereich des B-Plans 9-15a © WISTA.Plan GmbH

Schrägluftbild des Geltungsbereichs des Bebauungsplans 9-15a. Quelle: WISTA.Plan GmbH / Manuel Frauendorf Fotografie, 2020

Mit dem Bebauungsplanverfahren 9-15a soll das Planungsrecht für die Entwicklung des brachgefallenen Areals zwischen Segelfliegerdamm und Groß-Berliner Damm geschaffen werden. Am Montag, den 7. März 2022, startete die erneute öffentliche Auslegung des Bebauungsplanentwurfs, in deren Rahmen sich Interessierte sowohl vor Ort in den Räumen der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen (Fehrbelliner Platz 4, 10707 Berlin) unter Berücksichtigung der geltenden Schutzmaßnahmen gegen das Coronavirus SARS-CoV-2 als auch im Internet unter www.stadtentwicklung.berlin.de über die Planänderungen, die seit der letzten öffentlichen Auslegung Mitte 2021 vorgenommen wurden, informieren können.

Bei einer Einsichtnahme des Bebauungsplanentwurfs im Dienstgebäude der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen ist zum Zwecke des Infektionsschutzes und zur Vermeidung von Wartezeiten eine vorherige Terminvereinbarung unter 030-90139-4210 oder 030-90139-4828 oder per E-Mail an 9-15a@senstadt.berlin.de erforderlich. Eine Beteiligung ist bis zum 22.03.2022 möglich. Die erneuten Stellungnahmen sind gemäß § 4a Abs. 3 Satz 2 BauGB auf die geänderten oder ergänzten Teile der Planung zu beschränken.

Auf dem gut erschlossenen, am nördlichen Rand des Entwicklungsgebiets Berlin-Johannisthal/Adlershof gelegenen, rund 20 ha großen Areals soll ein neues Stadtquartier mit 1.800 Wohnungen sowie gewerblichen Nutzungen entstehen. Zwei öffentliche Straßen stellen die interne Erschließung des Plangebiets sicher. Darüber hinaus ist ein begrüntes Wegenetz für Fußgänger und Radfahrer sowie ein öffentlicher Spielplatz geplant.

Die vorhandene denkmalgeschützte Bausubstanz kann aufgrund ihres schlechten baulichen Zustandes nur zu einem geringen Teil erhalten werden. Jedoch soll die durch die ehemaligen Gewerbebauten des jüdischen Luftfahrtpioniers Arthur Müller geprägte einzigartige städtebauliche Struktur durch eine sich an der historischen Bebauung orientierende Neubebauung aufgegriffen und damit an die Keimzelle des Wissenschaftsstandorts Adlershof erinnern.

Zentrale Voraussetzung für die bauliche Entwicklung des Areals ist die Bewältigung der arten- und biotopschutzrechtlichen Anforderungen sowie die Berücksichtigung der sonstigen ökologischen Belange. Diesen wird durch umfangreiche Festsetzungen zur Begrenzung der Versiegelung, zu Dach- und Fassadenbegrünung sowie zu Ersatzbaumpflanzungen Rechnung getragen. Darüber hinaus sind Ausgleichs- und Ersatzmaßnahmen im angrenzenden Landschaftspark Johannisthal sowie an zwei weiteren Standorten im Bezirk Treptow-Köpenick vorgesehen.
 

Zur digitalen erneuten, eingeschränkten und verkürzten öffentlichen Auslegung des Bebauungsplans:
www.stadtentwicklung.berlin.de/planen/b-planverfahren/de/oeffauslegung/9-15a_erneut/index.shtml
 

Kontakt:

Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen
II W 24
Sybil Flemes
E-Mail: 9-15a@senstadt.berlin.de
Telefon: (030) 90139-4210

 

Pressemitteilung der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, Bauen und Wohnen vom 07.03.2022

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