Gelebte Urbanität: Adlershof wächst stetig

06. Oktober 2014

Gelebte Urbanität

Adlershof wächst stetig

Mittagspause auf dem sonnigen Forum in Berlin Adlershof. Bild: © Adlershof Special

Mittagspause auf dem sonnigen Forum. Bild: © Adlershof Special

Die Mehrheit der Menschen weltweit lebt in Städten. Urbanes Leben ist ein Ideal: eine städtische Atmosphäre, die die Vielfalt unterschiedlicher Gefüge, Nutzungen und vor allem Menschen nicht nur zulässt, sondern fördert. Das urbane Leben funktioniert gut vernetzt – räumlich wie sozial. Im Mittelpunkt stehen Weitläufigkeit, interkultureller Austausch, aber auch die Natur sowie alle Vorzüge, die eine Stadt bei der flexiblen Lebensgestaltung bietet. Kurzum eine Erlebnisdichte, die nur mittels eines guten Konzeptes erreicht werden kann.

Der Wissenschafts-, Wirtschafts- und Medienstandort Adlershof ist so ein Stück Urbanität. Eine gut erdachte, funktionierende Einheit, dabei selbstverständlich bestens an alle zentralen Punkte der Hauptstadt wie Mitte und City West, Flughafen und Berliner Ring angebunden. Adlershof wächst stetig. Zehn außeruniversitäre Forschungseinrichtungen, sechs Institute der Humboldt-Universität und mehr als 1.000 Firmen sind hier ansässig. Fast 25.000 Menschen kommen jeden Tag zum Arbeiten, Forschen oder Studieren hierher

Wichtige Meilensteine waren in der Vergangenheit neben dem Anschluss an die Stadtautobahn im Jahr 2005 die Wiedereröffnung des S-Bahnhofs 2012 sowie die nach wie vor andauernde Entwicklung der Wirtschaftsmagistrale Rudower Chaussee durch dienstleistungsorientierte Privatinvestoren. Nicht zuletzt erhöht das Quartier „Wohnen am Campus“ mit individuellen Unterkünften für mehr als 2.500 Bewohner die Attraktivität des innovativen, grünen und vitalen Standorts.

Einer der jüngsten Erfolge zur weiteren Steigerung der Lebensqualität in Adlershof ist der Verkauf des Grundstücks am Eichenhain, direkt an der S-Bahn-Station Adlershof gelegen. Hier werden hochmoderne Büro- und Geschäftshäuser gebaut, und ein Restaurant wird die gute Lage direkt an dem kleinen Park nutzen.

Ebenfalls eine Erfolgsgeschichte ist die Weiterentwicklung des nachhaltig gebauten Büro- und Geschäftshauskomplexes der Europa-Center AG aus Hamburg, der vor seiner Vollendung steht. Als Highlight nimmt der Investor das Büro- und Geschäftshaus auf dem Forumsplatz in Angriff, das mit gehobenen Ansprüchen auf den besonderen Ort reagiert.

Für das Baufeld Wegedornstraße Ecke Rudower Chaussee in der Nähe des Audi Zentrums verhandelt die Berliner Immobilienmanagement GmbH (BIM) die mögliche Ansiedlung des Landeslabors Berlin-Brandenburg. Dieses Institut würde ideal zu den existierenden Technologieclustern vor Ort passen.

Ein weiteres Projekt für studentisches Wohnen – diesmal an der Rudower Chaussee –, das den Standort stärkt, wird zurzeit mit einem Projektentwickler verhandelt. In den Erdgeschossen entstehen neue Läden zur Versorgung der Mitarbeiter und Anwohner.

Auch das Planfeststellungsverfahren zur Straßenbahn-Führung macht Fortschritte: Noch in diesem Jahrzehnt ist der Anschluss zur S-Bahn Schöneweide über die Hermann-Dorner-Allee und den Groß-Berliner Damm zu erwarten. Adlershof wächst und gedeiht. Es ist bereits jetzt ein attraktives Beispiel gelebter Urbanität. Die Angebote für Arbeiten, Freizeit und Erholung sind beeindruckend – davon können sich Bewohner und Besucher überzeugen.

Von Edith Döhring

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