Little Korea in Adlershof: Das Restaurant mani mogo

17. Februar 2016

Little Korea in Adlershof

Das Restaurant mani mogo

Koreanisch-italienisches Joint-Venture: Young-Mi Park-Snowden und Andrea Volpato betreiben das mani mogo. Bild: © Adlershof Special

Koreanisch-italienisches Joint-Venture: Young-Mi Park-Snowden und Andrea Volpato betreiben das mani mogo. Bild: © Adlershof Special

Vor sehr langer Zeit galt Adlershof einmal als der Ferne Osten Berlins, auch wenn das ganz und gar nicht kulinarisch gemeint war. Inzwischen ist die Wissenschaftsstadt ein pulsierender, lebhafter Teil der Hauptstadt und der Ferne Osten zu Hause in Adlershof. Und das sehr appetitlich – mit Kimchi, Bulgogi und Mandu.

Von der koreanischen Küche heißt es, sie verbinde in besonderer Harmonie verschiedene, ja manchmal völlig unterschiedliche Geschmäcke. Testen kann man das im mani mogo, einem koreanischen Restaurant, das Young-Mi Park-Snowden und Andrea Volpato 2015 an der Erich-Thilo-Straße 3 eröffnet haben. Nach dem Kimchi Princess und dem AngryChicken in Kreuzberg, ist dies ihr drittes Restaurant in Berlin. Mani mogo bedeutet so viel wie „Iss viel“, aber auch „Lass es dir schmecken“ oder „Fühl dich wie zu Hause“. Der Name ist Programm. Neben der koreanischen Küche will Park-Snowden Kultur, Lebensstil und Gastfreundschaft des Landes, aus dem ihre Vorfahren stammen, vermitteln. Das Interieur, eine Mischung aus koreanischer Verspieltheit und lässigem Airport-Charme, schlägt eine Brücke von Adlershof nach Korea. Es gibt viel Alu und Lack hier, kombiniert mit Weiß, schönen Holzoberflächen und traditionellen Textilien. Für sie sei es „eine schöne Herausforderung, in der Wissenschaftsstadt eine koreanische Atmosphäre zu kultivieren“.

Im mani mogo gibt es natürlich die traditionelle koreanische Küche mit Bibimbap, Bulgogi oder Glasnudelsalat, aber auch Fusion-Gerichte wie z. B. den „Bulgogi Beef Burger“. Die Gäste können aus täglich wechselnden Angeboten wählen. Zum Fleisch gibt es stets eine vegetarische und vegane Alternative. Die Betreiber verbinden mit all ihren Gerichten den Anspruch, gesunde, abwechslungsreiche und frisch zubereitete Kost zu kredenzen. Seit 2.000 Jahren kennt die koreanische Küche den Kimchi, eine Art fermentierter Weißkohl, der in Korea praktisch jede Mahlzeit begleitet. Gern betont Young-Mi Park-Snowden auch seine gesundheitsfördernde Wirkung. Eine Überraschung bietet die Getränkekarte, die neben koreanischen Honigtees und selbstgemachten Eistees auch italienische Kaffee- und Weinspezialitäten bereit hält. Kein Wunder, Andrea Volpato, ist Italiener.

Untergebracht im Erdgeschoss der Adapt Apartments gibt es hier bereits ab sieben Uhr morgens ein Frühstück, als reichhaltiges und abwechslungsreiches Büffet. Auch frisch belegte Paninis und hausgemachte Kuchen und Desserts werden serviert. Für Firmen und Feste bietet das mani mogo Caterings und einen hauseigenen Lieferservice an. Auch für spezielle Anlässe kann die besondere Location im Herzen von Adlershof gemietet werden. Der Innenraum bietet 50 Plätze und auf der Terrasse haben bis zu 150 Personen Platz. Young-Mi Park-Snowden, Pionierin der koreanischen Gastronomie in Berlin, freut sich darüber, wie positiv sie in der Wissenschaftsstadt aufgenommen wird. „Das liegt sicher daran, dass es viele berufliche und wissenschaftliche Kontakte nach Korea gibt“.

Von Klaus Oberzig für Adlershof Special

www.mani-mogo.com

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