Neues Kompetenzzentrum H₂Safety@BAM unterstützt die Nationale Wasserstoffstrategie: Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung bündelt ihre Expertise auf dem Gebiet der Wasserstofftechnologien

17. September 2020

Neues Kompetenzzentrum H₂Safety@BAM unterstützt die Nationale Wasserstoffstrategie

Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung bündelt ihre Expertise auf dem Gebiet der Wasserstofftechnologien

Wasserstoff-Wertschöpfungskette © BAM

Grüner Wasserstoff ist ein Schlüsselelement in den energiepolitischen Zukunftsstrategien Deutschlands und der Europäischen Union. Quelle: BAM

Gemeinsame Pressemitteilung BMWi und BAM vom 17.09.2020

Die BAM, die zum Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) zählt, bündelt ihre Expertise auf dem Gebiet der Wasserstofftechnologien zu einem Kompetenzzentrum H2Safety@BAM. Heute stellt die BAM das Kompetenzzentrum, seine Struktur und Aufgaben offiziell vor.

Der Parlamentarische Staatssekretär im BMWi, Thomas Bareiß, sagt zum neuen Kompetenzzentrum: „Die weltweite Spitzenposition deutscher Unternehmen bei Wasserstofftechnologien beruht nicht zuletzt auf einer starken Forschungslandschaft mit enger Verbindung zur Wirtschaft. Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung ist hierbei ein Schlüsselakteur, der die Brücke zwischen Forschung und sicherer Anwendung schlägt.“

„Mit dem Kompetenzzentrum H2Safety@BAM wollen wir die Nationale Wasserstoffstrategie optimal unterstützen“, so BAM-Präsident Prof. Dr. Ulrich Panne. „Verlässliche Qualitäts- und Sicherheitsstandards stellen bei der Markteinführung von Innovationen einen entscheidenden Wettbewerbs- und Standortvorteil dar. Sie erhöhen zugleich das Vertrauen der Gesellschaft in neue Technologien.“

Grüner Wasserstoff ist ein Schlüsselelement für das Gelingen der Energiewende und den Klimaschutz. Mit der Nationalen Wasserstoffstrategie hat die Bundesregierung Ziele und Maßnahmen für die Einführung einer Wasserstoffwirtschaft beschlossen.

Voraussetzung für eine schnelle Markteinführung und die Etablierung erfolgreicher Wertschöpfungsketten im nationalen und internationalen Rahmen ist das Vertrauen in die Technologie. Die BAM forscht seit langem zu Wasserstoff. Im Fokus stehen dabei über die gesamte Wertschöpfungskette Sicherheitsaspekte und Qualitätsstandards: von der Erzeugung, über den Transport und die Speicherung bis zur Nutzung von Wasserstoff.

Weitere Informationen zu den Themen und dem Aufbau des Kompetenzzentrums finden Sie hier:
www.bam.de/h2safety
 

Über die BAM

Die BAM gewährleistet Sicherheit in Technik und Chemie.
Die Bundesanstalt für Materialforschung und -prüfung (BAM) ist eine Bundesoberbehörde im Geschäftsbereich des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie.

Die BAM forscht, prüft und berät zum Schutz von Mensch, Umwelt und Sachgütern. Im Fokus aller Tätigkeiten in der Materialwissenschaft, der Werkstofftechnik und der Chemie steht dabei die technische Sicherheit von Produkten und Prozessen. Dazu werden Substanzen, Werkstoffe, Bauteile, Komponenten und Anlagen sowie natürliche und technische Systeme von volkswirtschaftlicher Dimension und gesellschaftlicher Relevanz erforscht und auf sicheren Umgang oder Betrieb geprüft und bewertet. Die BAM entwickelt und validiert Analyseverfahren und Bewertungsmethoden, Modelle und erforderliche Standards und erbringt wissenschaftsbasierte Dienstleistungen für die deutsche Wirtschaft im europäischen und internationalen Rahmen.

Sicherheit macht Märkte.
Die BAM setzt und vertritt für Deutschland und seine globalen Märkte hohe Standards für Sicherheit in Technik und Chemie zur Weiterentwicklung der erfolgreichen deutschen Qualitätskultur „Made in Germany“.
 

Kontakt

Bun­des­an­stalt für Materialforschung und -prüfung (BAM)
Referat Kommunikation, Marketing
Telefon +49 30 8104-1013
E-Mail: presse@bam.de

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