Vernetzt, Intelligent und Nachhaltig: Wohnen der Zukunft in Adlershof

04. Oktober 2017

Vernetzt, Intelligent und Nachhaltig

Wohnen der Zukunft in Adlershof

Bild: Unternehmensgruppe Krebs GmbH & Co

Bild: Unternehmensgruppe Krebs GmbH & Co

Auf etwa 6.400 Quadratmetern Fläche am Groß-Berliner Damm entsteht mit Future Living Berlin (FLB) ein Bauprojekt, das europaweit als einzigartiges Zukunftsmodell für vernetzte Stadtquartiere gilt. Hier im Zentrum der Wissenschaftsstadt entstehen Smart Homes, die durch intelligente Vernetzung den Alltag ihrer Bewohner vereinfachen. Durch die Analyse der Nutzungsdaten werden die Anwendungen schrittweise optimiert. Im Ergebnis genießen die Mieter immer mehr Komfort, Mobilität und Sicherheit. Der erste Spatenstich wurde im Juli 2017 getätigt.

Seit 2013 arbeiten die GSW Sigmaringen und die Unternehmensgruppe Krebs an einem zukunftsweisenden Konzept für städtisches Wohnen. Demographischer Wandel, Energiewende, Mobilität in Ballungsräumen – FLB will konzeptionell und architektonisch einige der drängendsten Fragen der Gesellschaft beantworten. Mit Beginn der Bauarbeiten im Juli 2017 ist der erste Schritt in diese Richtung getan. In den kommenden zwei Jahren entstehen nun 69 Wohnungen, 20 Boarding House Studios, zwölf Gewerbeeinheiten sowie ein Ausstellungsbereich mit Cafeteria.

Die Gebäude führen die Entwicklung der zunehmenden Vernetzung auf einer neuen Ebene fort. Durch eine intelligente Ausstattung der Wohneinheiten mit Aktoren wie zum Beispiel Licht oder Lautsprecher und Sensoren, beispielsweise Präsenzmelder oder Türkontakte, können Bewohner und Haus miteinander kommunizieren. Über eine zentrale App oder durch Sprache werden einzelne Elemente geregelt, etwa die Raumtemperatur, die Beleuchtung oder der Fahrstuhl. Den Bewohnern wird zudem ein eigenes Community Carsharing angeboten, das auf E-Mobilität setzt.

Berlins Regierender Bürgermeister ist von dem Projekt überzeugt und hat jüngst die Schirmherrschaft übernommen. „Das Thema ‚Smart City‘ ist näher an unserer Lebenswelt, als wir denken“, meint Michael Müller. „Die Dienstleistungen, die in FLB angeboten werden, werden uns alle in 
naher Zukunft betreffen und unser Leben bereichern.“

Mit Future Living DIALOG wird bewusst auch Raum für Information und Kommunikation eingeplant. Hier wartet neben einer 3D-Power-Wall und einem Quartiermodell auch Augmented-Reality-Technik, die einen virtuellen Rundgang durch die Wohnungen ermöglicht. Regelmäßige Veranstaltungen, Konferenzen und Ausstellungen sind ebenso vorgesehen.

Die ersten Bewohner können die Zukunft des Wohnens ab Mai 2019 selbst erleben.

www.future-living-berlin.com

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