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07. Januar 2026

Von Adlershof in die Tiefen des Sonnensystems

Impuls von Ulrich Köhler, Planetengeologe am DLR-Institut für Weltraumforschung

Illustration eines Astronauten
Illustration: Dorothee Mahnkopf © WISTA Management GmbH

Diese Nachricht im November 2025 elektrisierte viele Menschen im Land: Europa würde im Zuge der Artemis-Missionen der amerikanischen Raumfahrtbehörde NASA bald schon drei Astronauten zum Mond reisen lassen, darunter erstmals ein deutscher Passagier oder eine deutsche Passagierin.

Das ist weit mehr als eine Prestigeangelegenheit, denn der Mond spielt in der Erforschung des Sonnensystems, seiner acht Planeten, seiner mehr als 200 Monde und seiner Millionen kleinen Körper – Asteroiden und Kometen – eine bedeutende Rolle. Er ist ein Fenster in die Vergangenheit unseres viereinhalb Milliarden Jahre alten Planetensystems und damit ein Schlüssel zum Verständnis der Erde und der anderen Planeten. Er wäre auch, mit perfektem Vakuum, ein Labor für unterschiedlichste Forschungsfelder, er hat Ressourcen wie Wassereis in tiefen Kratern an den Polen. Mit einer Entfernung von „nur“ 400.000 Kilometern liegt er quasi vor der Haustüre, für die Raumfahrt ein Klacks.

Diese Aussichten lässt auch die Planetenwissenschaft am Institut für Weltraumforschung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) hier in Adlershof in Wallung geraten. Schließlich müssen für erfolgreiche Landungen und die Aktivitäten auf der Mondoberfläche Erkundungen durchgeführt werden, die zum Erfolg der Mondlandungen beitragen. Das geschieht mit robotischen Sonden, inzwischen auch von kommerziellen Anbietern, die kostengünstig wissenschaftliche Nutzlast auf den Mond bringen. Das Berliner DLR-Institut ist mit von der Partie. Aber die ganz großen wissenschaftlichen Fragen wollen viel weiter weg, in den Tiefen des Sonnensystems beantwortet werden.

Welche Fragen? Unzählige. Aber kondensiert geht es darum: Warum hat sich die Erde, der einzige bekannte Planet mit Leben, so entwickelt, wie wir ihn heute sehen, und warum ist der gleichgroße Nachbar Venus in eine ganz andere Richtung abgebogen? Ist die „Bewohnbarkeit“ der Erde ein Alleinstellungsmerkmal? Oder könnte auch auf dem Mars einst Leben existiert haben? Beherbergt er sogar noch heute Mikroorganismen, verborgen unter der Oberfläche? Noch exotischer ist die Vorstellung, dass auch unter den Eiskrusten einiger Monde des Jupiters oder Saturns Voraussetzungen für Leben gegeben sind. Keinesfalls ausgeschlossen!

Das will alles erforscht werden. Mit der modernen Raumfahrt können Instrumente und Experimente überall dort im Sonnensystem arbeiten, wo Antworten auf diese Fragen zu finden sind. Das DLR entwickelt und baut – oft in Kooperation mit der Industrie – einzigartige Instrumente, die auf Missionen der Europäischen Weltraumorganisation ESA, der NASA oder dem japanischen Pendent JAXA aktuell zum Merkur unterwegs sind, zum Jupitermond Ganymed, sich in wenigen Jahren die Venus vornehmen werden, den Mars umkreisen, auf dessen Boden schon bald ein Rover mit Berliner Kamera landen soll. Das Adlershofer Institut geht auch der Frage nach, wie die Gefahr einer Kollision der Erde mit einem erdbahnkreuzenden Asteroiden abgewehrt werden könnte.

Das „Größte“ – im Sinne des Hardware-Umfangs – für die Planetenforschung wird aber 2026 mit einer Ariane-6-Trägerrakete ins Weltall gehievt: Das Weltraumteleskop PLATO der ESA wird dann von einem fixen Beobachtungspunkt in mehr als einer Million Kilometer Entfernung von der Erde mit seinen 26 einzelnen Teleskopen mehr als zweihunderttausend Sterne in der Milchstraße gleichzeitig beobachten. Ein ganz neues Konzept, und das DLR hat hierfür die wissenschaftliche Leitung. Gesucht werden sonnenähnliche Sterne und Planeten, die, wie die Erde, solche Sterne umkreisen. Wie gesagt: Es sind die großen Fragen, die heute mit der Raumfahrt angegangen werden können: Sind wir alleine?

Ulrich Köhler für Adlershof Journal

Adlershof Journal Essay Außeruniversitäre Forschung Verkehr / Raumfahrt

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Adlershof Journal Januar/Februar 2026

Von Mondstaub bis Museumsstück: Dieser Campus fliegt

Verknüpfte Einrichtungen

  • Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt e.V. (DLR), Standort Berlin

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Die Entwicklung des Wissenschafts- und Technologieparks Berlin Adlershof wurde und wird co-finanziert durch die Europäische Union mit EFRE-Mitteln; insbesondere Infrastrukturmaßnahmen wie der Bau von Technologiezentren. EFRE-Mittel werden auch für internationale Projekte verwendet.

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