Offene Dateninfrastruktur für die Kommunale Wärmeplanung
Neues Forschungsprojekt von Reiner Lemoine Institut und Universität Osnabrück gestartet
Start im Projekt zur offenen Dateninfrastruktur für Ergebnisse der Kommunalen Wärmeplanung (KWP): Zum Auftakt trafen sich die Partner von Reiner Lemoine Institut und Universität Osnabrück in Berlin. Woran sie in den kommenden zwei Jahren arbeiten:
Das Projekt:
Das Wärmeplanungsgesetz verpflichtet Kommunen zur flächendeckenden Wärmeplanung. Genau hier setzt das jetzt gestartete Forschungsprojekt an: Mit Datenbanken und Wissensgraphen wollen die Wissenschaftler*innen die Ergebnisse der KWP vergleichbar und nutzbar machen. Gefördert wird das Projekt vom Bundesministerium für Wirtschaft und Energie.
Das Ziel:
Die Forschungspartner entwickeln eine offene, standardisierte Dateninfrastruktur. Mithilfe eines zentralen Datenbanksystems werden die KWP-Daten strukturiert, harmonisiert und offen zugänglich gemacht. So sollen die Ergebnisse vergleichbar, langfristig nachnutzbar und überregional auswertbar werden. Das hilft Wissenschaft, Verwaltung und Praxis gleichermaßen.
Die Methoden:
Für die Formalisierung und Verknüpfung der Daten setzt das Projektteam die interoperable und OpenEnergyOntology-konforme KWP-Ontologie sowie den Open Energy Knowledge Graph ein. Die Befüllung der Datenbank erfolgt über standardisierte Schnittstellen, nutzendenfreundliche Eingabemasken und KI-gestützte Verfahren zur Extraktion von Informationen aus bestehenden Dokumenten. Die Veröffentlichung der Daten orientiert sich konsequent an den FAIR-Prinzipien, das heißt auffindbar, zugänglich, interoperabel und wiederverwendbar, und den Grundsätzen von Open Science.
Mehr Infos zum Projekt:
Kontakt:
Ludwig Hülk
Reiner Lemoine Institut gGmbH
Forschungsbereich Transformation von Energiesystemen
+49 30 1208434-74
ludwig.huelk(at)rl-institut.de
reiner-lemoine-institut.de
RLI-Pressemitteilung vom 2.2.2026
