Rekordjahr für das HZB-Reallabor für gebäudeintegrierte Solarfassaden
Knapp 32 MWh Strom produzierten die Solarmodule an der Fassade des Adlershofer Forschungsgebäudes im Jahr 2025
Die Solarfassade des Reallabors für BIPV (BIPV – Building integrated photovoltaics/Gebäudeintegrierte Photovoltaik) in Berlin-Adlershof hat im Jahr 2025 so viel Strom erzeugt wie in keinem der vergangenen vier Betriebsjahre. Mit knapp 32 MWh produzierten die in die Fassade integrierten Module bilanziell ausreichend Strom für mehr als 12 durchschnittliche 4-Personen-Haushalte. Durch die energieintensive Forschungslandschaft am Helmholtz-Zentrum Berlin kann der erzeugte Strom jederzeit vollständig vor Ort selbst von der Forschungseinrichtung verbraucht werden.
Auch nach fünf Jahren Betrieb zeigen die bauwerkintegrierten Solarmodule keine messbare Degradation. Unterschiede im jährlichen Energieertrag lassen sich bislang ausschließlich auf witterungsbedingte Schwankungen zurückführen.
Laut Deutschem Wetterdienst lag die Sonnenscheindauer 2025 bundesweit bei rund 1.900 Stunden. Zusätzlich war das Jahr vergleichsweise niederschlagsarm, was zusammen mit der hohen Sonnenscheindauer den hohen Solarertrag erklärt. Besonders stach der Dezember heraus: Außergewöhnlich gutes PV-Wetter führte hier zu mehr als doppelt so hohen Erträgen wie im Vorjahr. Gerade im Frühling, Herbst und Winter steht die Sonne günstiger zur Solarfassade, sodass die Forschenden regelmäßig höhere Ertragsspitzen beobachten als in den Sommermonaten.
Weitere Informationen:
Kontakt:
Helmholtz-Zentrum Berlin für Materialien und Energie
PVcomB - Kompetenzzentrum Photovoltaik Berlin
BAIP - Beratungsstelle für bauwerkintegrierte Photovolatik
Dr. Björn Rau
(030) 8062-18153
bjoern.rau(at)helmholtz-berlin.de
Niklas Albinius
niklas.albinius(at)helmholtz-berlin.de
Quelle: HZB-Meldung vom 27.01.2026
